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TSV Ost-Mosheim – TSG Dittershausen 17 : 18 (9:9)

Unverdiente Niederlage nach Führung bis zur 58. Minute

Ostheim. Bei Ost-Mosheim fehlte neben den bereits seit mehreren Wochen Verletzten Matthias Proll, Konstatin Latza und Jannis Balke auch noch Uwe Findeisen, nach seiner Rippenverletzung im letzten Spiel gegen Baunatal. Daniel Kinnback war krank, saß aber trotzdem auf der Bank. Neben diesen Ausfällen waren Amine Remus, Marc Imberger und Alexander Lubadel noch durch Verletzungen gehandicapt. Doch diese drei mussten spielen und taten dies auch im Interesse des Vereins. Also keine guten Vorraussetzungen im Kampf um den Klassenerhalt.

Mit Dittershausen präsentierte sich eine schnelle und ehrgeizige Mannschaft die auch die letzten drei Spiele gewonnen hatte. Beachtlich und nicht zu erwarten war der Auswärtssieg gegen Rotenburg. Ost-Mosheim hatte zwar gegen Baunatal am letzten Samstag nur mit einem Tor verloren und hatte auch bei der Heimniederlag gegen Großenlüder, beim letzten Spiel in 2017, nicht schlecht ausgesehen. Doch die Lage war und ist für Ost-Mosheim sehr prekär. Man war sich klar darüber, dass man nun gerade gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte alle Spiele gewinnen muss, um an Ende der Serie mindestens den zehnten Tabellenplatz zu belegen.

Dies war der Mannschaft um Marc Imberger auch anzumerken. In den ersten zehn Minuten stand die Abwehr nicht besonders gut. Die Konsequenz war, dass bis zur 18. Minute der Gast immer mit einem Tor in Führung lag. Es war dann der an diesem Tag stärkste Feldspieler Sebastian Wicke bei Ost-Mosheim, der beim 6:5 die erste Führung sichern konnte. Aber es gelang Ost-Mosheim nicht, sich weiter abzusetzen, so dass es in der Halbzeit 9:9 stand. Allerdings hätte man hier schon eigentlich mit mindestens zwei Toren führen müssen. Auch in der ersten Hälfte ließen die Schiedsrichter bei Fouls der Gäste einiges durchgehen und ahndeten diese, wenn überhaupt nur mit Gelb.

In der zweiten Halbzeit spielte Ost-Mosheim dann stärker auf, hatte phasenweise den gegnerischen Angriff im Griff, aber leider machte man dann doch wieder einige unverständliche Fehler im Angriff. Die letztendlich dazu führten, dass die Gäste den Rückstand nur bei zwei Toren halten konnten. Als dann Finn Wunderlich in der 54. Minute das 17:15 für Ost-Mosheim erzielte, sah es nun etwas besser aus.

Doch nun setzten die Schiedsrichter noch einen drauf: Klare siebenmeterreife Fouls der Gäste an den Angreifern wurden, lediglich durch Freiwürfe geahndet. Auf der anderen Seite wurde Dittershausen immer mehr begünstigt. Zwei klare Situationen waren die rote Karte für Sebastian Wicke in der 56. Minute, ähnliche Situationen waren auf der anderen Seite lediglich durch Freiwurf oder höchstens 2 Minuten geahndet worden. Die Konsequenz war dann der Ausgleich zum 17:17.

Als dann in der 59. Minute auch noch Marc Imberger wegen angeblich absichtlichen Fuß, zwei Minuten bekam, war Ost-Mosheim endgültig geschwächt. Diese Schwächung nutzte Moritz Gerlach zum 17:18. Beim letzten Angriff verweigerten die Schiedsrichter Christian Stöcker einen klaren Siebenmeter. Er wurde in aussichtsreicher Wurfposition von zwei Spielern gefoult. Der gegebene Freiwurf musste noch ausgeführt werden, doch er brachte nichts mehr ein. Erneut war Ost-Mosheim nach einer Führung noch abgefangen worden, dies ist nun schon wiederholt passiert.

Trotz den nicht unparteiischen Schiedsrichtern hätte man dieses Spiel gewinnen müssen. Wenn man zu Hause nur 17 Tore erzielt, ist das echt ein Problem des Angriffs. Wenn man die Spielanlage beider Mannschaften sich betrachtet, kann man nur sagen, dass Ost-Mosheim im Angriff zu behäbig und langsam spielt. Der gesamte Rückraum hat nur vier Feldtore erzielt. Die Haupttorschützen waren Sebastian Wicke mit sechs Feldtoren und Max Staubesand mit vier Feldtoren.

Welches Missverhältnis durch die Schiedsrichter entstanden ist, sieht man an den verhängten Siebenmetern. Die Schiedsrichter erkannten bei Ditterhausen neunmal auf Siebenmeter, bei Ost-Mosheim nur viermal. Wobei auch neutrale Zuschauer nach dem Spiel von einer klaren Benachteiligung von Ost-Mosheim sprachen. Sowas dann auch noch bei einem Heinspiel.

Doch trotz der Schiedsrichter hat die Mannschaft das Spiel selbst verloren. Gerade bei der 17:15 Führung machte man unbegreifliche Fehler im Angriff, die es dem Gast erst ermöglichten wieder heran zu kommen.

Dieses Problem muss schnellstens gelöst werden, wenn man die Chance auf den Klassenerhalt noch wahren will. Besonders der Rückraum muss durchschlagskräftiger werden, das Angriffsspiel ist zu statisch. Wie es geht hat man gesehen, als man durch Spielzüge Sebastian und Max frei gespielt hat, das waren dann auch immer Tore. Trotz dieser unangenehmen Niederlage muss man den Kampfgeist der Mannschaft loben, auch die Abwehr und beide Torhüter zeigten eine überdurchschnittliche Leistung. Doch dies hat leider nicht gereicht. (Jürgen König)



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