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Tipps und Tricks zum Thema Baumschnitt

Kursangebot im Treysaer Naturlehrgebiet stößt trotz eisiger Kälte auf große Resonanz

Jörg Haffke gibt den rund 30 Teilnehmenden des Kurses im Treysaer Naturlehrgebiet Tipps zum Thema Baumschnitt. Foto: nh

Jörg Haffke gibt den rund 30 Teilnehmenden des Kurses im Treysaer Naturlehrgebiet Tipps zum Thema Baumschnitt. Foto: nh

Schwalmstadt. Trotz nächtlichem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen am Samstag, 3. März, rund 30 interessierte Menschen im Naturlehrgebiet Treysa zusammen, um unter fachlicher Anleitung das Schneiden von Obstbäumen zu erlernen. Angeboten wurde die Bildungsveranstaltung durch den Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V. in Kooperation mit der Hephata-Berufshilfe.

Starten sollte der Kurs eigentlich damit, dass die Teilnehmenden Jungbäume pflanzen – das war aufgrund des gefrorenen Bodens allerdings nicht möglich. Zumindest theoretisch sind Kursleiter Jörg Haffke und die Teilnehmenden das Pflanzen aber trotzdem durchgegangen. Ausgehend vom Pflanzschnitt vermittelte Haffke den Teilnehmenden die Ausbildung einer Krone sowie den pyramidalen Aufbau des Obstbaums, der zur Steigerung des Ertrags beiträgt. Nach der theoretischen Erläuterung bestand für die Teilnehmenden die Möglichkeit, das Erlernte gleich praktisch auszuprobieren. In drei Gruppen wurden jeweils Obstbäume begutachtet, die notwendigen Pflege- und Schnittmaßnahmen besprochen und sodann praktisch umgesetzt. In heiterer Runde zeigte sich schnell, dass es nicht „die Lösung“ oder „richtig“ und „falsch“ gibt. Es bildeten sich engagierte Diskussionsrunden, in denen über den „goldenen Weg“ diskutiert und um die „richtige“ Lösung gerungen wurde.

Nach rund zwei Stunden mit vielen theoretischen Erläuterungen und praktischen Übungen endete die Veranstaltung mit einem durchweg positiven Feedback der Teilnehmenden. Vor allem lobten die Teilnehmenden den Lern- und Bildungsort Naturlehrgebiet und wünschten sich weitere ähnliche Veranstaltungen. Aktuell befinden sich unterschiedliche Angebote in der Planung, unter anderem zum Thema „Teich und Teichbau“ oder zum Thema „Bauerngarten bzw. Kultivierungstechniken“.

Fest steht bereits jetzt, dass es am 25. Mai ein interkulturelles Sommerfest im Rahmen des Projekts „Jugend stärken im Quartier“ geben wird, das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird. „Ort der Begegnung wird wieder das Naturlehrgebiet als Bildungs- und Begegnungsstätte sein“, sagt Lothar Eberhardt, Leiter der Hephata-Berufshilfe. Das Sommerfest wird von der Berufshilfe in Kooperation mit anderen Institutionen organisiert. „Hierzu sind bereits jetzt alle Interessierten herzlich eingeladen“, sagt Eberhardt. (red)



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