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Acht Melsunger beim Bimbach-Radmarathon

5.000 Höhenmeter und 258 Kilometer in elf Stunden mit dem Rennrad

Mit guter Laune beim Radmarathon in Bimbach am Start (v.l) Detlef Riehl, Robin Wettig, Wolfram Bick, Timo Schnoebbe, Stephan Warlich, Dieter Vaupel und Christian Sippel (auf dem Foto fehlt Jens Schneider). Foto: nh

Mit guter Laune beim Radmarathon in Bimbach am Start (v.l) Detlef Riehl, Robin Wettig, Wolfram Bick, Timo Schnoebbe, Stephan Warlich, Dieter Vaupel und Christian Sippel (auf dem Foto fehlt Jens Schneider). Foto: nh

Melsungen. Radmarathon, das ist eine Strecke von 200 Kilometer und meist gut 2.000 Höhenmetern. Damit wollten sich die acht Melsunger Detlef Riehl, Robin Wettig, Jens Schneider, Christian Sippel, Stephan Warlich, Wolfram Bick, Timo Schnoebbe und Dieter Vaupel beim diesjährigen Bimbach-Radmarathon am Pfingstwochenende nicht zufrieden geben. Es sollte extrem werden und das wurde es dann auch. Die acht MT-Radsportler wagten sich an die beiden längsten und schwierigsten Strecken, die angeboten wurde, fünf gingen auf die Classic-Strecke mit 217 Kilometern und rund 4.000 Höhenmetern, drei schafften den Extrem-Marathon mit 258 Kilometern und 5.000 Höhenmetern.

Der Bimbach-Marathon, der über nahezu alle Kuppen der Rhön führt, gilt als der schwerste Radmarathon Deutschlands. Neben dem Ötztaler Radmarathon ist er für die Melsunger Jedermann-Radsportler der Höhepunkt der Saison.

Bei bestem Radfahrwetter konnte man in diesem Jahr die Runde gemeinsam mit rund 5.000 Radsportenthusiasten aus ganz Deutschland angehen. Am Start war es zwar mit sieben Grad noch recht kühl, aber die Sonne schien dann bei Temperaturen bis 23 Grad den ganzen Tag über. Nach dem völlig verregneten Start im vergangenen Jahr, konnte man diesmal auf der Strecke, die mit ihrem ständigen auf und ab alles von den Radsportlern verlangte, die Aussichten genießen. Die 905 Meter hohe Wasserkuppe, die nach der steilen Rampe von fast 20 Prozent am Ebersberg gleich als nächster Anstieg zu bewältigen war, erlebte man schon im strahlenden Sonnenschein. Insgesamt viermal ging es auf Höhen oberhalb von 800 Metern. Dazwischen lagen rasante Abfahrten durch die herrliche Frühlingslandschaft. Kaum hatte man einen Anstieg geschafft ging es wieder bergab, um anschließend gleich den nächsten Anstieg anzugehen. „Die Strecke ist hart und sehr anstrengend, aber was für ein Gefühl, das alles am Ende geschafft zu haben“, so Christian Sippel.

Die Melsunger hatten sich gut vorbereitet und stellten sich in starker Form vor. Mit einigen Tausend Trainingskilometern in den Beinen gehörten sie am Ende alle zu den glücklichen Finishern. Mit ihren Leistungen konnten sie an diesem Tag zufrieden sein: Nach elf Stunden hatten schließlich alle das Ziel erreicht. Christian Sippel und Jens Schneider, setzten der Marathon-Anstrengung noch „einen oben drauf“: Sie hatten bereits am Tag zuvor die 150-Kilometer-Runde absolviert, was über 400 bergige Kilometer in zwei Tagen bedeuteten. Als Lohn konnten sie die begehrte Bimbach-400-Medaille entgegennehmen. (Dieter Vaupel)



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