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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Waldbrandgefahr nimmt zu!

Schwalm-Eder. Das Hessische Umweltministerium warnt angesichts der sommerlichen Temperaturen, die von vielen Menschen in der Urlaubszeit für Freizeitaktivitäten im Wald genutzt wird, erneut vor einer zunehmenden Brandgefahr in den hessischen Wäldern. Bis zum Beginn der nächsten Woche besteht flächendeckend mittlere bis, lokal insbesondere in Südhessen, hohe Waldbrandgefahr. Hintergründe sind die aktuelle Trockenheit und die hohen Temperaturen in den vergangenen Monaten. 

Keine Kippen wegwerfen

Das Ministerium bittet daher alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Für die im Einzelfall erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Rauchen ist im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen, aus. Alle Bürgerinnen und Bürger werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Feuerwehr Notruf 112

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren. Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 25 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund einem Hektar. Der Schwerpunkt der Brandaktivität lag im Bereich Südhessens. Dabei hat insbesondere die schnelle Information über einen Brandherd und die daraufhin eingeleitete rasche Brandbekämpfung durch die Feuerwehren regelmäßig zu einer erheblichen Einschränkung des Schadensausmaßes beigetragen. Dabei kommt es auch auf eine präzise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen. Rettungspunkte, allgemein bekannte Parkplätze oder ähnliches sollten dabei zur Beschreibung genutzt werden. (red)



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