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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Land muss Bauern in der Dürre helfen

Günter Rudolph, MdL. Foto: Archiv/nh

Günter Rudolph, MdL. Foto: Archiv/nh

Schwalm-Eder. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die grüne Ministerin immer noch abwiegelt und bei konkreten Vorschlägen zur Unterstützung der Landwirte rechtliche Bedenken vorschiebt.“ Das sagt der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Günter Rudolph. „In meinem Wahlkreis hat in diesen Tagen wegen der Trockenheit und der Notreife der Pflanzen bereits die Maisernte begonnen.“

Ministerin Hinz weicht aus

Das werde zu erheblichen Ernteausfällen und damit Einnahmeausfällen führen. Besondere Probleme erwarten die Landwirte laut Rudolph aber in der Viehhaltung, wo einige Landwirte bereits jetzt den ersten Schnitt des Jahres als Futter einsetzten und auf der Suche nach Futter für die kommende Zeit seien. „Es ist mir unverständlich, dass die Ministerin Hinz bei der Bitte um konkrete Hilfe für die notleidenden Landwirtschaftsbetriebe mit Viehhaltung ausweicht“, so Rudolph weiter.

Günther Rudolph ist dem Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann sehr dankbar, dass er sich mit konkreten Unterstützungsvorschlägen an die Landwirtschaftsministerin gewandt hat. Kaufmann hat unter anderem Vorgeschlagen auf ökologischen Vorrangflächen den Zwischenfruchtanbau zur zusätzlichen Futternutzung frei zu geben (wir berichteten). Zudem hat er die Einrichtung einer Futterböse angeregt, um so Ankäufer und Verkäufer effektiv zueinander zu vermitteln und eine Reduzierung von Fahrtwegen zu erreichen. Auch der Einsatz konventionell erzeugten Futters für Umstellungs- und Biobetriebe sollte in Erwägung gezogen werden.

Maßnahmenbündel für Entlastung der Landwirte

„Die Vorschläge von Jürgen Kaufmann stellen ein ganzes Bündel an geeigneten Maßnahmen dar, die für eine echte Entlastung der betroffenen Landwirte sorgen könnte. Ich habe die Erwartung, dass die Ministerin in dieser Ausnahmesituation für unsere Landwirte schnelle und unkonventionelle Hilfe leistet.“, so Rudolph abschließend.
(red)

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