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Zehn qualifizierte Tagesmütter geehrt

Gruppenfoto mit Zertifizierten (hi.v.li.) Marion Mai (FB Jugend & Familie), Renate Glebe (FB Jugend & Familie), die Tagesmütter Gordana Sorak-Schimanski, Nadine Vogel, Sabrina Klapp, Swetlana Ruder, Anika Küchmann, Katrin Klippert und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kauffmann; (v.v.li.) Olga Schlund, Gisela Kuhnert (Tageselternverein), Marina Heldmann, Sladjana Fischer und Karin Döring (Dozentin). Foto: nh
Gruppenfoto mit Zertifizierten (hi.v.li.) Marion Mai (FB Jugend & Familie), Renate Glebe (FB Jugend & Familie), die Tagesmütter Gordana Sorak-Schimanski, Nadine Vogel, Sabrina Klapp, Swetlana Ruder, Anika Küchmann, Katrin Klippert und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kauffmann; (v.v.li.) Olga Schlund, Gisela Kuhnert (Tageselternverein), Marina Heldmann, Sladjana Fischer und Karin Döring (Dozentin). Foto: nh

Homberg. Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann überreichte 10 Tagesmüttern Zertifikate für »Qualifizierte Tagespflegeperson« des Bundesverbandes für Kindertagespflege.

Über die VHS qualifiziert

Voraussetzung dafür ist die Qualifizierung nach den Richtlinien des Deutschen Jugendinstituts (DJI-Curriculum) von 160 Unterrichtseinheiten und einer zusätzlichen Zertifikatsprüfung. Seit 2012 haben über die VHS bereits 54 Tagespflegepersonen (TPP) ihr Zertifikat erhalten. Das ist die Hälfte aller Tagesmütter im Schwalm-Eder-Kreis.

„Kindererziehung ist eine große und ausgesprochen verantwortungsvolle gesellschaftliche Aufgabe. Eltern dürfen damit nicht alleingelassen werden, sondern müssen frühzeitig bei Betreuung, Förderung und Erziehung unterstützt werden“, so Vizelandrat Kaufmann. Egal, ob Kindergarten oder Tagespflegestelle, es geht nicht um reine Betreuung im Sinne von Beaufsichtigung, sondern es geht in allen Formen der Kindertagesbetreuung um die Förderung der Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Landkreis im Modellprojekt

Der Förderauftrag bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes und schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Aus diesem Grund wurden auch für die Qualifizierungen in der Kindertagespflege vergleichbare Qualitätsstandards entwickelt.

Seit August dieses Jahres nimmt der Schwalm-Eder-Kreis an dem Bundesmodellprojekt: »Pro Kindertagespflege: Wo Bildung für die Kleinsten beginnt« teil, welches die Qualifizierung auf 300 Unterrichtseinheiten (UE) ausweitet und für noch mal verbesserte Kompetenzen bei den Tagesmüttern beiträgt. Über das Modellprogramm sollen zukünftig auch Vertretungsplätze geschaffen werden.

Die Zertifizierten und ihre Hausarbeiten

Manuela Dörner aus Edermünde-Besse; »Die Wahl des Spielzeugs in der Kindertagespflege«
Marina Heldmann aus Felsberg-Beuern; »Die Eingewöhnungsphase und Erstkontakt in der Kindertagespflege«
Sabrina Klapp aus Felsberg-Gensungen; »Die Eingewöhnungsphase und der Erstkontakt in der Kinder-tagespflege«
Katrin Klippert aus Borken; »Wie Kleinkinder den Wald mit allen 5 Sinnen erleben und wie sie dies in ihrer Entwicklung fördert«
Anika Küchmann aus Felsberg; »Wie Räume zu Bildungsräumen werden für Kinder von null bis drei Jahren«
Swetlana Ruder aus Fritzlar; »Die Basis für ein gesundes und genussvolles Essverhalten in den ersten drei Jahren«
Olga Schlund aus Treysa; »Erziehungspartnerschaft in der Kindertagespflege«
Gordana Sorak-Schimanski aus Jesberg; »Ohne Bücher geht es nicht«
Nadine Vogel aus Homberg; »Sprachentwicklung – Sprache ist der Schlüssel zur Welt«
Sladjana Fischer aus Fritzlar-Werkel; »Ohne Bücher geht es nicht, Alter 0-3 Jahre«

(red)



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