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Umbau am Bahnhof soll weitergehen

Der Umbau soll den Treysaer Bahnhof barrierefrei machen, damit zum Beispiel auch Menschen im Rollstuhl zu ihren Zügen kommen und einsteigen können. Foto: nh
Der Umbau soll den Treysaer Bahnhof barrierefrei machen, damit zum Beispiel auch Menschen im Rollstuhl zu ihren Zügen kommen und einsteigen können. Foto: nh

Treysa. Die Bauarbeiten am Bahnhof gehen weiter: Der Umbau war im Juli 2018 beschlossen worden, die ersten Arbeiten fanden im Oktober 2018 statt. Nun soll laut Frank Keller, Mitarbeiter der Hephata-Behindertenhilfe und Sprecher der Arbeitsgruppe „Zum Zuge kommen“, im Dezember mit dem nächsten Bauabschnitt begonnen werden. Dafür soll voraussichtlich ab Mitte November der Parkplatz am Bahnsteig 1 gesperrt werden.

Bahnsteige erhöht

„Die Bahn liegt mit den Bauarbeiten im Zeitplan, wir sind sehr froh, dass der barrierefreie Umbau nun deutlich Gestalt annehmen wird“, so Keller. Die Bauarbeiten im Oktober 2018 dienten dazu, Teile der Bahnsteige eins und zwei von ehemals 38 Zentimetern auf 55 Zentimeter Höhe anzuheben. Dies geschah mit einer Übergangslösung: In den Bahnsteig wurden Modulplatten eingebaut. Damit wurde zum einen die Voraussetzung geschaffen, dass die neuen ICT-Züge, die seit Dezember 2018 fahren, in Treysa halten können. Zum anderen war die Erhöhung der Bahnsteige nötig, damit Menschen mit Rollstuhl, Gehhilfe, Fahrrad oder Kinderwagen barrierefrei in die Züge vom Nordhessischen-Verkehrs-Verbund einsteigen können. Zuvor war dies selbstständig nicht oder nur schwer möglich, da zwischen den Bahnsteigen und Zügen eine Lücke klaffte.

Lohnender Kampf der AG „Zum Zuge kommen“

Nun sollen ab Ende des Jahres zunächst der Bahnhof und die Bahngleise barrierefrei mit Rampen erschlossen werden. Später werden die Unterführung und Dächer erneuert sowie alle Bahnsteige auf 55 Zentimeter Höhe angehoben werden, und zwar nicht mit Modulplatten, sondern in konventioneller Bauweise. Frank Keller: „Die AG ,Zum Zuge kommen‘ hat lange für den Umbau gekämpft. Es ist toll zu sehen, dass sich das gelohnt hat, für alle Bürger und Besucher Schwalmstadts.“

Die AG Zum Zuge kommen hat sich bereits 2009 aus Vertretern der Hephata Diakonie, der Stadt Schwalmstadt, des NVV, der Evangelischen Kirchengemeinde Treysa, des Dekanats des Kirchenkreises Ziegenhain, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs, und des Hephata Allgemeinen Studierenden Ausschusses gegründet. Mittlerweile gehören ihr auch die Altenhilfe Treysa, Vertreter mehrerer Parteien und Privatleute an.

(red)



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