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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Riss zwischen Amerika und Europa

Prof. Dr. Thomas Jäger. Foto: nh
Prof. Dr. Thomas Jäger. Foto: nh

Fritzlar. Die GSP Sektion Fritzlar – Schwalm–Eder lädt in Kooperation mit dem Traditionsverein der Panzergrenadierbrigade 5 KURHESSEN zur nächsten Vortragsveranstaltung ein.

Referent Prof. Dr. Thomas Jäger

„Wie tief ist der Riss zwischen Amerika und Europa wirklich?“, lautet die Frage am Mittwoch, 20. November, ab 19.30 Uhr im Haus an der Eder in der Waberner Straße 7.

Referent des Abends ist Prof. Dr. Thomas Jäger. Er studierte von 1981 bis 1986 Politikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Philipps-Universität Marburg. Er wurde 1990 bei Wilfried von Bredow an der Universität Marburg mit der Dissertation „Europas neue Ordnung. Mitteleuropa als Alternative?“ zum Dr. phil. promoviert. 1995 habilitierte er sich im Fach Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg.

Wissenschaftler und Herausgeber

1999 wurde er zum Professor für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln berufen. Er ist ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Außerdem gehört er dem wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik und des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr an. Ferner ist er Herausgeber der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS) und der Buchreihe Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen.

Unter Trump ist alles anders

Seit Donald Trump Präsident ist, sind die deutsch-amerikanischen Beziehungen merklich abgekühlt. Die Deutschen bewerten die Beziehungen zu den USA in Umfragen mehrheitlich als schlecht. In den deutsch-amerikanischen Beziehungen gab es immer Höhen und Tiefen.

Besonders eng war das Verhältnis, wenn auch die Chemie zwischen US-Präsident und Bundeskanzler stimmte, zum Beispiel zwischen Gerald Ford und Helmut Schmidt (SPD) in den 1970er- oder zwischen George H. W. Bush und Helmut Kohl (CDU) in den 80er- und 90er- Jahren.

Unter US-Präsident Donald Trump ist alles anders. Deutschland – so scheint es – ist eine seiner bevorzugten Zielscheiben. Auch die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Nato am Donnerstag waren von Misstönen geprägt. Einige Schlagworte: Verteidigungsausgaben, Handel und Autozölle, Huawei, Nord Stream 2, Sanktionen gegen Iran und Russland.

Gäste willkommen

All das bietet Stoff für einen sicherlich spannenden Abend, zu dem Gäste wie immer herzlich willkommen sind.

(red)



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