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Landtagsvizepräsident setzt Finanzspritze

Gerhard Wahl, Walter Ullrich, Horst Haber, Bürgermeister Heinrich Vesper, Erster Beigeordneter Manfred Ries, Landtagsvizepräsident Jörg Uwe Hahn, Felizitas Pfalzgraf, Ralf Nagel (v.li.). Foto: nh
Gerhard Wahl, Walter Ullrich, Horst Haber, Bürgermeister Heinrich Vesper, Erster Beigeordneter Manfred Ries, Landtagsvizepräsident Jörg Uwe Hahn, Felizitas Pfalzgraf, Ralf Nagel (v.li.). Foto: nh

Willingshausen. Der hessische Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP) war im Rathaus bei Bürgermeister Heinrich Vesper zu Gast, um zwei ortsansässigen Vereinen eine kleine Finanzspritze zu setzen: Sowohl der Vogelzucht- und Schutzverein als auch die Tanz- und Trachtengruppe Loshausen erhielten vom FDP-Politiker eine Spende in Höhe von 250 bzw. 300 Euro.

Jugend fördern — Instrument kaufen

„Der Vogelzucht- und Schutzverein ist überregional tätig und war bei Wettbewerben schon mehrfach Deutscher-, Europa- und Weltmeister. Er zeichnet sich durch eine sehr gute Jugendarbeit aus. Die Tanz- und Trachtengruppe führt eine einmalige Tradition weiter und ist einer unserer mitgliedsstärksten Vereine“, erläuterte Bürgermeister Vesper dem ehemaligen Justizminister Hahn in Anwesenheit der Vereinsvertreter und des Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Manfred Ries. Von den Spendengeldern will der Vogelzucht- und Schutzverein die Jugendarbeit fördern und den Nistkastenbau weiter vorantreiben. Die Tanz- und Trachtengruppe plant die Anschaffung eines speziellen, kleinen Musikinstruments für Fernreisen.

Diskussion über Zukunft kleiner Kommunen

„Wir freuen und bedanken uns, wenn unsere Vereine unterstützt werden“, richtete Bürgermeister Vesper das Wort an den FDP-Politiker Hahn. Dieser sagte bei der Spendenübergabe: „Ich bedanke mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und der überregionalen Repräsentation des schönen Nordhessens. Ich hoffe, dass Sie auch weiterhin mit großem Mut weiterarbeiten und insbesondere immer Spaß an Ihrer Tätigkeit haben.“

Hahn nutzte die Gelegenheit, um mit den Anwesenden über kommunal- und landespolitische Themen zu sprechen. Beispielsweise sprach man über die neuste Studie des Hessischen Rechnungshofes, die besagt, dass die Überlebensfähigkeit von Kommunen mit weniger als 8.000 Einwohnern nicht gegeben sei. Interkommunale Zusammenarbeit ist nicht nur aus diesem Grund immer wichtiger.

„Eine Zusammenarbeit muss immer einen Mehrwert bringen“, sagte Bürgermeister Vesper und führte fort: „Auch wenn eine Zusammenarbeit nicht alle Herausforderungen einer Kommune löst, arbeiten wir derzeit schon projektbezogen mit unseren Nachbarkommunen zusammen“. Als Beispiele führte der Bürgermeister die Bewirtschaftung des Radweges, die Klärschlammverwertung, die Tätigkeiten des Standesamtes und die Erstellung von diversen Ausschreibungen an.

Zentraler Baustein für lebenswerte Region

Dr. Hahn sagte zum Abschluss: „Ich begrüße es, dass man hier aus der Eigeninitiative heraus und auf freiwilliger Basis schon Möglichkeiten gefunden hat, interkommunal zusammenzuarbeiten. Leistungsfähige und effiziente Verwaltungen sind für uns Freie Demokraten ein zentraler Baustein einer lebenswerten und wirtschaftsfreundlichen Region.“

(red)



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