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Verschiedene Modelle der Marktwirtschaft

Das Mikrofon wird freigeschaltet, der Vortrag kann beginnen. Foto: Maike und Björn Bröskamp | Pixabay
Das Mikrofon wird freigeschaltet, der Vortrag kann beginnen. Foto: Maike und Björn Bröskamp | Pixabay

Fritzlar. Die GSP Sektion Fritzlar-Schwalm–Eder lädt für morgen Abend in Kooperation mit dem Traditionsverein der Panzergrenadierbrigade 5 KURHESSEN zu einem Vortrag ein.

Kampf der Kulturen und Wirtschaftssysteme

Im Haus an der Eder, Waberner Straße 7, geht es ab 19.30 Uhr um den „Kampf der Kulturen und Wirtschaftssysteme“. Referent ist Dr. Gerhard Pfreundschuh.

1941 in Heidelberg geboren, hat er Geschichte, Recht und
Wirtschaft studiert und die jur. Staatsprüfungen in München und Stuttgart sowie das VWL-Examen in Mannheim abgelegt. Bei Roman Herzog hat er in Verfassungsgeschichte promoviert (Entstehung und Merkmale des frühen Rechtsstaats). Dr. Pfreundschuh war Anfang der 1960er-Jahre Soldat auf Zeit (SaZ 2) und wurde zum Reserveoffizier ausgebildet.

Dienstlich war er in Baden-Württemberg in der Innenverwaltung und im Ernährungsministerium in den Abteilungen „Markt“ sowie „Umweltschutz“ eingesetzt. Ab 1979 bekleidete er das Amt des Ersten Bürgermeisters in Wertheim, von 1981 bis 1997 war er Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises in Mosbach und zuständig für große kommunale Wirtschaftsunternehmen wie beispielsweise Krankenhäuser.

Zur Veranstaltung

Im 2017 erschienenen Buch „Soziale Volkswirtschaft“ beschreibt Dr. Pfreundschuh diese Wirtschaftsform als Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Im Buch hat er seine Erfahrungen mit der Wirtschaft in Praxis und Theorie dargestellt und wird bei seinem Vortrag darüber berichten und die verschiedene Modelle gegenüberstellen:

  • Das „neoliberale Marktmodell“ (EU, USA bis Trump) mit seiner Krise in Theorie und Politik seit 2007 (EZB, Euro, Staatsschulden, Arbeitslosigkeit in Südeuropa);
  • Das Gegenmodell der „staatlich gelenkten Markwirtschaft“ Chinas mit seiner langfristigen Ausrichtung und seiner chinesisch-strategischen sowie marxistisch-politischen Tradition;
  • Das „pragmatisch-nationalistische Wirtschaften“ in Russland, Indien und den USA (?);
  • Die „soziale Marktwirtschaft“ deutscher Tradition, die sich von allen unterscheidet.

(red)



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