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Regionale Schlachthöfe für alle ein Gewinn

Eugen Flaum von der Fa. Michel und Flaum, FDP Landtagsabgeordneter Jürgen Lenders, Klaus Werz aus dem Planungsbüro Falkenstein, Ralf Helwig und die FDP Landtagsabgeordnete Wiebke Knell (v.li.). Foto: nh
Eugen Flaum von der Fa. Michel und Flaum, FDP Landtagsabgeordneter Jürgen Lenders, Klaus Werz aus dem Planungsbüro Falkenstein, Ralf Helwig und die FDP Landtagsabgeordnete Wiebke Knell (v.li.). Foto: nh

Ziegenhain. Auf Sommertour besuchten die heimische FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell und der parlamentarische Geschäftsführer Jürgen Lenders die Baustelle der neuen Schlachtstätte der Helwig Handels GmbH & Co. KG.

Warmverarbeitung für die Ahle Wurscht

Geschäftsführer Ralf Helwig führte die Gruppe über die 4.000 m² Baustelle. Er berichtete, dass die Kapazitäten des bisherigen Betriebes nicht ausreichten und eine Erweiterung am alten Standort nicht möglich gewesen sei. Ab Ende Oktober 2021 sollen am neuen Standort am Nordbahnhof bis zu 1.000 Schweine am Tag geschlachtet und zerlegt werden.

Eine Besonderheit des neuen Betriebes sei, dass neben der konventionellen Schlachtung auch größere Mengen regionaler Bio-Schweine, die zurzeit in Hessen nur in sehr geringer Stückzahl geschlachtet werden, angenommen werden können. Außerdem soll die sogenannte Warmverarbeitung möglich gemacht werden. „Ohne die Warmverarbeitung ist die Herstellung der traditionellen Ahlen Wurscht nicht möglich“, erläuterte Helwig.

Notwendige Landesförderung

„Für die Erzeugung unser nordhessischen Spezialitäten und regionaler Lebensmittel ist ein regionaler Schlachthof nun einmal unabdingbar. Zudem ist es auch für die Tiere wichtig, nicht nur tierschutzgerecht gehalten, sondern auch tierschutzgerecht geschlachtet zu werden. Weite Strecken sollten dabei vermieden werden, deswegen unterstützen wir Freien Demokraten auch die Förderung von Schlachthöfen“, erklärte Wiebke Knell. Dass eine Förderung durch das Land Hessen und der EU mit dem Bau einhergehe, sei deswegen nicht nur zu begrüßen, sondern absolut notwendig für die hessische Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung.

Nächster Besuch im laufenden Betrieb

Jürgen Lenders war beim Rundgang durch die Baustelle beeindruckt von dem immensen technischen Aufwand der zukünftigen Schlachtstätte. Zum Zeitpunkt der Besichtigung wurden gerade die Unterverteilungen der Stromversorgung eingebaut. Beide Landtagsabgeordnete wünschten der Firma Helwig weiterhin einen guten Fortgang der Bauarbeiten. „Sobald der Betrieb läuft, komme ich gerne wieder“, versicherte Knell.

(red)



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