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Tracht als kulturelles Erbe bewahren

FDP-Bundestagskandidat Bastian Belz, FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell und Museumsleiterin Heidrun Merk im Garten des Schwälmer Dorfmuseums Holzburg. Foto: nh

Schrecksbach. Die Neukirchener FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell hat zusammen mit dem FDP-Bundestagskandidaten Bastian Belz das Schwälmer Dorfmuseum Holzburg besucht.

Trachten je nach Stoff und Schmuck

Museumsleiterin Heidrun Merk führte durch die Räumlichkeiten und stellte die aktuelle Sonderausstellung „Leinen, Samt und Seide“ zu Luxusstoffen in der Schwälmer Tracht vor. Sie erklärte den Besuchern, dass die in der Tracht verwendeten Textilien wie Brokate, Seidenmaste und auch farbenfrohe Seidentücher damals durch jüdische „fliegende Händler“ in die Schwalm kamen. In dem Zusammenhang verwies Merk darauf, dass die Tracht sich den jeweils verfügbaren Schmuckstoffen angepasst hat.

Wiebke Knell ist Fan der Schwälmer Tracht und hat sie selbst auch schon getragen: „Die Tracht ist Teil unserer kulturellen Identität unserer Heimat und es ist spannend, sich näher mit ihr zu beschäftigen und hier im Museum in Holzburg auch neues über die Geschichte, Herkunft und auch die Materialien zu erfahren. Ich finde es wichtig, dass wir dieses kulturelle Erbe auch pflegen und bewahren.“

Politiker im Hessenkittel

Bastian Belz, der in seiner Heimat Battenberg-Laisa im Volkstanz aktiv ist, kam stilecht im blauen „Hessenkittel“. Deswegen freute er sich auch besonders, als er in der Dauerausstellung auch entsprechende Exponate vorfand. „Ein Stück Heimat im Schwalm-Eder-Kreis, das hat schon was“, bemerkte er augenzwinkernd.

Beide Besucher waren sich darüber einig, dass sich ein Besuch im Museum Holzburg lohnt und bedankten sich bei Kulturanthropologin Merk für die fachkundige Führung.

Ausstellung noch bis Ende Oktober

Die Sonderausstellung „Leinen, Samt und Seide“ läuft noch bis zum Ende Oktober. Das Schwälmer Dorfmuseum Holzburg kann immer sonntags von 14 – 17 Uhr besucht werden. Gruppen können nach Bedarf nach vorheriger Terminvereinbarung ebenfalls geführt werden. Tel. 06698 250 9915.

Heidrun Merk hat passend zur Sonderausstellung auch ein Lesebuch mit vielen Informationen und Bildern zusammengestellt, das im Museum für 6,- Euro erworben werden kann.

(red)



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