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Ehrung in Gold für 40 Dienstjahre

Von links: Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Mario Dietrich, 1. Stadtrat Günter Hempel, Carsten Lukas, stellv. Stadtbrandinspektorin Katrin Möbus, Thomas Knieling, Dirk Steinbrecher, Horst Soose, Landrat Winfried Becker und Dirk Schmidt. Foto: Stephan Bürger | Kreisverwaltung Schwalm-Eder

Homberg/ Gudensberg. Zur Verleihung des Goldenen Brandschutzehrenzeichens am Bande hatte Landrat Winfried Becker ein kleine Gruppe Feuerwehrkameraden aus Gudensberg jüngst in den Stabsraum im Behördenzentrum in Homberg eingeladen.

Aus Einsatzereignissen lernen

Becker bedankte sich bei den sechs Feuerleuten für ihre jeweils 40 Jahre, die sie ehrenamtlich im Dienst der Allgemeinheit 24 Stunden am Tag zum Einsatz bereit waren – egal, ob Feiertag oder Werktag. Wie wichtig es ist, eine leistungsfähige Feuerwehr zu haben, zeigte sich im Sommer bei den Hochwasserereignissen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz. Auch aus dem Schwalm-Eder-Kreis waren Einsatzkräfte in beiden Katastrophenregionen als länderübergreifende Hilfe im Einsatz. Hessen und der Schwalm-Eder-Kreis sind in dieser Hinsicht gut aufgestellt. Nun gelte es, aus den Ereignissen zu lernen, so der Landrat.

„Es ist wichtig, dass die Politik den Einsatzkräften gegenüber Respekt zollt. Hier im Schwalm-Eder-Kreis ist das Verhältnis von Politik und Ehrenamt ausgezeichnet und das soll auch so bleiben, denn das Personal ist der wichtigste Faktor, gerade bei den Freiwilligen Feuerwehren“, betonte Winfried Becker

Vier Jahrzehnte fachlich am Ball geblieben

Die Mitgliederzahlen sind bei den Wehren im Schwalm-Eder-Kreis, auch wenn es leichte Rückgänge gibt, stabil. In den vergangenen Jahren hat sich laut Becker viel verändert. Nicht nur die Technik hat einen rasanten Sprung gemacht. Wenn man in die Anfangsjahre der Geehrten zurückblicke, sei der Tragkraftspritzenanhänger noch gängiges Einsatzmittel gewesen, und an Digitalfunk war noch nicht zu denken. Mit der Entwicklung der Technik und den veränderten und gewachsenen Anforderungen im Einsatz sei auch für die Feuerwehrleute ein permanenter Lernprozess einher gegangen. So mussten auch die nun Geehrten fachlich immer am Ball bleiben und sich stetig fortbilden.

Verständnisvolle Partner

„Die Ausbildung, um immer am Puls der Technik zu bleiben, ist wichtig, erwartet doch der Hilfesuchende von den Freiwilligen Feuerwehren die gleiche Qualität, wie von einer Berufsfeuerwehr“, betonte Landrat Becker. Dafür investierten aktive Feuerwehrleute viel Freizeit. Er bedankte sich daher nicht nur bei den Anwesenden, sondern auch bei den Familien, die für das ehrenamtliche Engagement ihrer Partner zurückstecken mussten.

Günter Hempel, Erster Stadtrat von Gudensberg, dankte den Geehrten im Namen der Stadt und in Vertretung des Bürgermeisters für den Feuerwehrdienst. Er sei keine Selbstverständlichkeit, aber sehr wichtig für die Gesellschaft.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar dankte ebenfalls für die ehrenamtliche Arbeit in den Feuerwehren. Sie appellierte an die Geehrten, ihr Wissen und die Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Geehrten

Mario Dietrich, Gudensberg; Dirk Schmidt, Gudensberg; Dirk Steinbrecher, Gudensberg; Thomas Knieling, Gudensberg-Gleichen; Horst Soose, Gudensberg-Gleichen; Carsten Lucas, Gudensberg-Maden.

(red)



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