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Die Knüllkaserne wird gestärkt

Anna-Maria Bischof. Foto: Tobias Koch
Anna-Maria Bischof. Foto: Tobias Koch

Schwarzenborn. Die Bundeswehr wird im Moment wieder auf Landes- und Bündnisverteidigung getrimmt. Davon profitiert jetzt neben einer Reihe von anderen Standorten auch die heimische Knüllkaserne.

Wachstum auf 1.240 Dienstposten

Beginnend ab dem Jahr 2023 wird die neu aufzustellende Fernspähkompanie 1 in Schwarzenborn stationiert. Hierzu werden die Fernspähzüge der Luftlandeaufklärungskompanien 260 aus Lebach und 310 aus Seedorf zusammengeführt. Somit wird der Bundeswehrstandort im Knüll um 210 auf dann 1.240 Dienstposten anwachsen.

Klares Signal aus Berlin

„Mich freut eine Stärkung unseres Bundeswehrstandortes im Knüll. Als Fritzlarerin weiß ich um die Wichtigkeit der Truppe vor Ort und begrüße die Entscheidung sehr, mehr Soldaten in unsere heimischen Standorte, in diesem Fall Schwarzenborn, zu verlegen“, stellt die CDU-Kreisvorsitzende Anna-Maria Bischof fest.

Der Betreuungsabgeordnete, Verteidigungspolitiker im Bundestag, Armin Schwarz (Bad Arolsen), gleichzeitig Bezirksvorsitzender der CDU in Nordhessen, ist ebenfalls über das klare Signal aus Berlin erfreut. „Nach Jahren, in denen mein Vorgänger im Verteidigungsausschuss, der langjährige Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert (Gudensberg), gegen den Widerstand der SPD angekämpft hat, kann ich feststellen, dass die neuen Realitäten hier für Klarsicht gesorgt haben. Schwarzenborn ist eine exzellente Wahl und es zeigt, dass den hiesigen Strukturen zugetraut wird, einen gewichtigen Anteil in der Landes- und Bündnisverteidigung sicherzustellen.“

Wirtschaftliche Stärkung

Der Aufwuchs um 210 Dienstposten hat neben der sicherheits- und verteidigungspolitischen Dimension natürlich auch eine strukturelle Facette. „Der Knüll und insbesondere Schwarzenborn wird wirtschaftlich gestärkt, wenn 210 zusätzliche Soldaten in die Region kommen. Die engen Verbindungen von der Knüllkaserne in die Stadt sowie Region hinein und umgekehrt werden somit für beide Seiten weiterhin von zunehmender Wichtigkeit sein“, ergänzt Bischof.

Die bessere Ausrüstung der Bundeswehr und der damit verbundene personelle Aufwuchs ist ein zentrales Element der Stärkung der Fähigkeiten zur Landes- und Bündnisverteidigung.

Bundeskanzler muss Versprechen erfüllen

„Die neue Kompanie in Schwarzenborn ist ein guter, kann aber nur ein erster Schritt in diese Richtung sein. Als Bundestagsabgeordneter, Mitglied im Verteidigungsausschuss und Nordhesse unterstütze ich sämtliche Anstrengungen in die Richtung einer vollausgestatteten Bundeswehr. (…) Das Versprechen von Bundeskanzler Scholz, dauerhaft mehr als 2% des Bruttoinlandprodukts und ein Sondervermögen in Höhe von 100 Mrd. € für unsere Verteidigung bereitzustellen, muss erfüllt werden. Darauf achten wir bei den laufenden Haushaltsberatungen sehr genau“, so Schwarz abschließend.

(red)



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