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André startet mit Ambitionen

Für die Halleschen Werfertage dieses Wochenende hat sich Luis André handfeste Ziele gesetzt. Er will die Qualifikationsweite zur Teilnahme an den Europameisterschaften in Jerusalem schaffen. Foto: nh

Halle (Saale). Am Wochenende stehen bei den Halleschen Werfertagen nicht nur „die Großen“, wie der zweifache Kugelstoß-Weltmeister David Storl, im Fokus.

Punktejagd für Jerusalem und Cali

Mit viel Spannung wird auch das Aufeinandertreffen der besten deutschen Nachwuchsathleten im Kugelstoßen und Diskuswerfen der U20 und U18 erwartet, denn die Besten wollen sich eine gute Ausgangsposition für die Nominierung zu den U-18-Europameisterschaften im Juli in Jerusalem und den ­U-20-Weltmeisterschaften im August in Cali verschaffen.

Hoffnung auf das Achtungszeichen

Auch Luis André (MT Melsungen) wird bei diesem hochkarätigen Meeting starten und hofft, dass er dieses Mal mit der Kugel ein Achtungszeichen setzen kann. Beim Werfertag in Leipzig blieb der 1,99 m große und 102 kg schwere Modellathlet mit sechs ungültigen Versuchen im Kugelstoßen noch hinter den Erwartungen zurück. Der DLV-Kaderathlet trat nach dem Abstoß jedes Mal mit dem rechten Fuß auf den oberen Balkenrand, so dass der Kampfrichter-Obmann die rote Fahne heben und alle Versuche ungültig werten musste.

„Ich kann die Norm erfüllen“

In dieser Woche hat André mit Bundestrainer Christian Sperling (Chemnitz) an der Technik beim Eingang in die Stoßauslage sowie beim Abstoß gefeilt. „Ich bin in einer guten Verfassung, denn bei acht von zehn Stößen flog die 5kg-Kugel über der 18m-Marke. Ich kann in Halle die Norm von 18,50 m für die U18-EM erfüllen“, sagte das Melsunger Aushängeschild.

Am 30. April startete er in die Freiluft-Saison mit 17,65 Meter. Mit dieser Leistung ist er augenblicklich hinter Georg Harpf (München, 19,20 m) die Nummer zwei in Deutschland. Neben Ole Mehlberg (Neubrandenburg, 17,08 m) haben in diesem Monat bereits sechs weitere Athleten die 5kg-Kugel über die begehrte 16m-Marke gewuchtet, so dass am Sonntagmorgen ein spannender Wettkampf zu erwarten ist.

Gemeinsam mit Bundestrainer Christian Sperling hat Luis André an seiner Wurftechnik gefeilt. Foto: nh

Wie weit fliegt sein Diskus im Wettkampf?

Auch beim ersten großen Aufeinandertreffen der besten U18-Athleten Diskuswerfer trifft der 17-Jährige in der Saalestadt auf Altbekannte, die er zwei Jahre vorher in der U16 noch im Griff hatte. Aber nachdem er im Training reihenweise Diskusweiten deutlich über 50 Meter ablieferte, hat er sich auch in diesem Wettbewerb viel vorgenommen. Beim Meeting in Leipzig verfehlte er vorige Woche nach einer 6/4-Drehung mit 52,70 Meter seinen Hausrekord aus dem Vorjahr nur um einen Zentimeter.

„Wenn alles klappt, müsste die Scheibe über 53 Meter fliegen“, sagte Luis, der neben der Kugelstoß-Norm auch die Qualifikationsweite von 56 Meter im Diskuswerfen für die U18-EM erfüllen möchte.

Ole Mehlberg hat mit 56,42 m, erzielt auf seiner Trainingsanlage in Neubrandenburg, bereits das Ticket für diese internationale Meisterschaft gelöst. Mit William Wolzenburg (Georgsheil, 52,75 m), Luis André (52,70 m) und Jerome Schwager (Rheinzabern, 52,62 m) folgen drei Werfer, die in diesem Monat bereits über 52 Meter kamen.

(ajw)



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