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Ehrenamt bei Silobrand und RAVE-Party

Roland Zobel, Veronika Schlein, Armin Schütz, Julian Höhn, Paula Rehwald, Jörg-Uwe Hahn, Wiebke Knell, Erwin Döhne, Ralf-Urs Giesen und Hans Dieter Deist (v.li.) trafen sich an den Silos zum obligatorischen Gruppenbild mit Riesenscheck. Foto: FDP

Morschen. Den Weg nach Nordhessen schlug jüngst der Hessische Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP) ein, um dem Silobrand Verein e.V. einen Spendenscheck aus seinem Budget als Landtagsvizepräsident zu überreichen.

Der Bürgermeister von Morschen, Roland Zobel, hieß im Beisein von Vertretern des Vereins neben Dr. Hahn auch die nordhessische FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell willkommen.

Silotürme und Elektro-Wald

Das Festival geht zurück auf eine Idee von jungen Menschen aus dem kleinen Dorf Wichte. Der Verein wurde Anfang 2018 zur Förderung der regionalen Kunst und Kultur gegründet. Ziel ist es, insbesondere regionalen Bands auf dem Festival eine Bühne zu bieten. Das Festivalgelände liegt direkt hinter den namensgebenden „Silotürmen“ und wirkt durch die leichte Hanglage wie ein großes Freilicht-Theater. Das Gelände bietet für bis zu 3.000 Zuschauer Platz. Im naheliegenden Elektro-Wald findet darüber hinaus eine RAVE-Party mit Live-DJs statt.

Hahn, zugleich auch Vorsitzender der Liberalen im Wetterauer Kreistag, zeigt sich sehr beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement des ganzen Dorfes für „sein“ Festival. „Vor allem der Silobrand Verein aus jungen Menschen zeigt, dass die ehrenamtliche Arbeit noch modern ist bei der jungen Generation“, so Hahn. Für die Zukunft wünscht er sich mehr solche Projekte, auch an anderen Orten Hessens.

Rathauschef Zobel ist sich mit Julian Höhn, dem Vorsitzenden des Silobrand e.V., einig: „Ohne die große Unterstützung durch die vielen Helfer, wäre eine solche großartige Veranstaltung nicht machbar.“

Erst aufbauen, dann feiern

Die anwesenden Vereinsmitglieder bedankten sich für die Aufmerksamkeit aus der Landeshauptstadt und freuten sich, dass das Festival inzwischen überregional bekannt ist. Auf die Frage Hahns, ob es auch Probleme mit Anwohnern wegen der Lautstärke gebe, antwortete Zobel: „Wer sich mit dem Silobrand nicht anfreunden kann, der nutzt das Wochenende meist für einen Kurzurlaub.“

Die Vereinsvertreter teilten Hahn mit, dass ihnen die Arbeit riesig Spaß mache, selbst bei Dauerregen. Vor allem mache das gemeinsame Feiern nach der ganzen Aufbauarbeit immer wieder Freude – gerade nach der mehrjährigen Coronapause.

Vor dem Kloster in Altmorschen (v.li.): Roland Zobel, Ralf-Urs Giesen, Wiebke Knell und Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn. Foto: FDP

Unterkunft im Tagungshotel

Für die FDP ist das Ehrenamt ein wichtiger Bestandteil des zwischenmenschlichen Miteinanders. „Ohne Ehrenamt entwickelt sich kontinuierlich ein Riss in der Gesellschaft“, meint Hahn.

Vor der Zusammenkunft auf dem Konzertgelände nutzte Hahn mit Zobel und Knell die Gelegenheit zum Austausch mit Maja Stephan, die seit 2021 das Seminar- und Tagungshotel „Kloster Haydau“ leitet. Dort sind über das Wochenende einige Bandmitglieder sowie Festivalbesucher untergebracht.

(red)



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