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Schritt für mehrgeschossigen Wohnbau getan

Gudensberg. Die Stadt Gudensberg verfolgt seit einigen Jahren eine innovative Vergabemethode für Baugebiete, die besonderen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung legt. Das Verfahren wird auch im Baugebiet „Europaviertel“ eingesetzt.

Bürgermeisterin Sina Massow und die beiden Investoren bei der Unterzeichnung der so genannten Anhandgabevereinbarung. Foto: N.N. | Stadt Gudensberg

Bürgermeisterin Sina Massow und die beiden Investoren bei der Unterzeichnung der so genannten Anhandgabevereinbarung. Foto: N.N. | Stadt Gudensberg

In der vergangenen Woche unterzeichnete Bürgermeisterin Sina Massow im Gudensberger Rathaus mit den Investoren Dimitri Hess und Marcus Gladers die Anhandgabevereinbarung für zwei Grundstücke in diesem Baugebiet.

Festpreis und klares Konzept

Die Investoren haben nun 18 Monate Zeit, um ihre Konzepte weiter für den mehrgeschossigen Wohnungsbau auszuarbeiten. Erst wenn genehmigungsreife Entwürfe vorliegen, wird der Kaufvertrag geschlossen. Die Entwürfe müssen den Kriterien entsprechen, die von den politischen Gremien der Stadt Gudensberg festgelegt wurden.

Die Konzeptvergabe basiert auf einem Festpreis sowie einem detailliert ausgearbeiteten Konzept, das den Vorgaben des Grundstücksverkäufers entspricht. Die Anhandgabe dient der Klärung der Finanzierung und der abschließenden Konzepterstellung im Interesse sowohl der Grundstückseigentümerin als auch der Investoren.

Planungen der Investoren

Marcus Gladers aus Baunatal plant ein Mehrgenerationenhaus, das in zwei Gebäuden zwischen der Marie-Curie-Straße und der Lucia-Frey-Straße realisiert werden soll. Alle Wohnungen sollen barrierefrei gebaut und in einem Mix aus Miet- und Kaufwohnungen angeboten werden. Die Größen der Wohnungen sind auf unterschiedliche Lebensformen zugeschnitten – von Ein-Personen-Haushalten bis hin zu Familien mit Kindern.

Das zweite Projekt, das von Investor Dimitri Hess an der Lucia-Frey-Straße realisiert wird, soll aus Häuserzeilen bestehen, die – einfach gesagt – gestapelte Einfamilienhäuser sind. Im Zuge der Anhandgabe wird eine Baugruppe gegründet, die aus den zukünftigen Eigentümern der verschiedenen Wohnungstypen besteht. Diese können von Anfang an aktiv an der Planung und – falls gewünscht – auch am Bau mitwirken. So entsteht aus individuellem Wohneigentum ein Gemeinschaftsprojekt, das das Zusammenleben fördert. Gleichzeitig ermöglicht diese Bauweise individuelle, kostengünstigere Wohnformen bei reduziertem Flächenverbrauch.

Nachhaltige und soziale Ausrichtung

Beide Projekte orientieren sich an sozialen, architektonischen und ökologischen Kriterien. Auch die Gestaltung der Freiflächen spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Verkauf der Grundstücke und der Baubeginn sind für Mitte 2026 geplant.

Kontakt und Informationen

Informationen zum Mehrgenerationenhaus per E-Mail: bauen@stadt-gudensberg.de

Informationen zu den Projekten von Dimitri Hess:
Telefon: 0561-82793745
E-Mail: info@sweethoming.de
http://www.lerchsfeld.de

Stadt Gudensberg
red



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