Drittes Mal »Gehacktes und Geschnuddel«
Felsberg. Bei der dritten Auflage des Unternehmerstammtisches »Gehacktes und Geschnuddel« ging es um die Frage, wie Ausbildung und Fachkräftesicherung vor Ort gemeinsam gestaltet werden können.

Von links: Valentina Rimer und Tobias Zanella (Jugendwerkstatt Felsberg), Landrat Winfried Becker, Dr. Christa Larsen (IWAK), Maria Welke und Stephanie Meyer (ZAM e.V.), Tatjana Grau-Becker (Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder-Kreis). Foto: Sabrina Logemann
Eingeladen hatten das JOBvision-Projekt LUKAS der Jugendwerkstatt Felsberg und die Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises. Das JOBvision-Projekt LUKAS unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze und begleitet junge Menschen bei der Suche nach einer passenden Ausbildung.
Ausbildung und Arbeitsmarkt
Neben Vertreterinnen und Vertretern aus Schulen, Bildungsprojekten und regionalen Einrichtungen nahmen sowohl kleine und mittlere Betriebe als auch größere Unternehmen an der Veranstaltung teil. Unter den Gästen war auch Landrat Winfried Becker, der ein Grußwort sprach. Die unterschiedlichen Perspektiven machten deutlich, wie wichtig eine Zusammenarbeit über Unternehmensgrößen und Branchen hinweg ist.
Dr. Christa Larsen vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) zeigte in ihrem Vortrag, warum Ausbildung für die Zukunft ländlicher Räume eine entscheidende Rolle spielt. Dabei ging sie auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation, die Gewinnung von Nachwuchskräften und das Potenzial von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern ein.
Aufgabe regionaler Verantwortung
Anschließend stellte ein weiteres JOBvision-Projekt, ZAM-AiS »Ausbildung im Schwarm«, seinen Ansatz vor. Dieser zeigt, wie Betriebe bei der Ausbildung zusammenarbeiten, Erfahrungen austauschen und vorhandene Ressourcen gemeinsam nutzen können. Deutlich wurde dabei: Die Sicherung von Nachwuchs- und Fachkräften ist nicht nur Aufgabe einzelner Unternehmen, sondern eine regionale Verantwortung, die gemeinsam getragen werden muss.
Beim anschließenden Essen nutzten die Gäste die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.
Förderhinweis
Das Projekt LUKAS wird als JOBvision-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).



