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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Gesamtzahl der Verkehrsunfälle leicht rückläufig

unfallstatistikSchwalm-Eder. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Schwalm-Eder-Kreis ist im Vergleich zum Jahr 2007 leicht rückläufig. Erfreulicherweise ist die Ursache des Rückgangs hauptsächlich im Bereich der Unfälle mit schwer und leicht verletzten Personen zu finden. Insgesamt 11 tödliche Unfälle sind natürlich 11 zuviel, gleichwohl beschreibt diese Zahl wie auch im Jahr 2007 den historischen Tiefstand seit Beginn der statistischen Erfassung von Verkehrsunfällen im Schwalm-Eder-Kreis (1974). An den Unfällen im Schwalm-Eder-Kreis waren insgesamt 4911 Personen beteiligt. Die Schadenssumme beläuft sich geschätzt1 auf 8,8 Millionen Euro und liegt damit um rund 0,3 Millionen Euro unter der des Jahres 2007.

Auch bei den alkoholbedingten Verkehrsunfällen ist ein Rückgang zu konstatieren. Die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle ist die geringste seit 1974. Bei langzeitlicher Betrachtung der Zahlen könnten als Ursache eine allgemeine Verhaltensänderung, die Witterung – damit verbundenes Trinkverhalten und die Häufigkeit von Großveranstaltungen in Frage kommen. Aber auch die polizeiliche Präventionsarbeit in Form von Öffentlichkeitsarbeit und natürlich eine intensive Kontrolltätigkeit sind wichtige Argumente und Maßnahmen bei der Bekämpfung von Trunkenheit und Drogenkonsum im öffentlichen Straßenverkehr.

Noch besser fällt die Aufklärungsquote im Bereich der Unfallfluchten bei Unfällen mit Personenschaden aus. Mit 67 Prozent befindet sich diese im Jahr 2008 auf dem Höchststand seit Beginn der Zählung im Schwalm-Eder-Kreis.

Die Verteilung der Unfallursachen bei Unfällen mit leicht verletzten, schwer verletzten und getöteten Menschen ist nach wie vor unverändert. Während bei Unfällen mit Leichtverletzen noch die Ursache des ungenügenden Sicherheitsabstandes eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt, reduzieren sich die Ursachen bei zunehmender Schwere der Unfallfolgen auf nicht angepasste Geschwindigkeit, riskantes Überholen und Vorfahrtsverletzung. Letzteres verdeutlicht anschaulich das hohe Gefahrenpotential bei sich kreuzendem Verkehr. Hauptunfallursache ist jedoch bekanntermaßen die Überschreitung der situativ gebotenen und der örtlich und gesetzlich zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Der positive Einfluss des seit November 2006 eingeführten Modells „begleitetes Fahren ab 17 Jahre“ scheint im Hinblick auf die Unfallentwicklung feststellbar. So ist die Zahl der durch die Risikogruppe (18 – 25 Jahre) verursachten Unfälle im Vergleich von 2007 (742) auf 2008 (677) um rund 9 Prozent gesunken. Erfreulich ist weiterhin, dass sich diese besondere Fahrerlaubnis im Schwalm-Eder-Kreis nach Aussage der Straßenverkehrsbehörde weiterhin wachsender Beliebtheit erfreut. Waren es 2007 noch 66 Prozent der erteilten Fahrerlaubnisse, konnten im Jahr 2008 bereits 89 Prozent registriert werden. Im Jahr 2008 waren fünf Personen in der Phase ihres begleiteten Fahrens an Unfällen beteiligt, zwei davon verursachten den Unfall.



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