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Lkw verlor flüssigen Schwefel – Zwei Rastplätze gesperrt

Kassel/Homberg. Ein Tanklastzug einer Spedition aus Nienburg hat heute Nacht auf der A 7 an der Rastanlage Kassel-West und später auf der Fahrt in Richtung Süden, vermutlich aufgrund eines schadhaften Ventils, flüssigen Schwefel verloren. Um kurz vor 6 Uhr war der Fahren mit seinem Tanklauflieger auf der Rastanlage Kassel-West in Richtung Fulda losgefahren. Er hatte nicht bemerkt, dass während seiner Ruhepause aus einem vermutlich undichten Ventil flüssiger Schwefel auf die Straße gelaufen war. Ein Verkehrsteilnehmer auf der A 7 bemerkte das tropfende Ventil und machte ihn gegen 6 Uhr durch Zeichen darauf aufmerksam. Daraufhin steuerte der Fahrer mit seinem Gefahrgut-Lkw den nächsten Parkplatz an. Das war die Tank- und Rastanlage Hasselberg. Beide Rastanlagen wurden zur Durchführung der Fahrbahnreinigung vorsorglich gesperrt. Kräfte der Feuerwehr nahmen den ausgetretenen Schwefel, der nach Angaben der Einsatzkräfte vom flüssigen in einen Granulatzustand übergegangen war, auf.

Die Rastanlagen können inzwischen wieder angefahren werden. An der Autobahnrastanlage Kassel-West hatte die Feuerwehr etwa eine Schubkarre granulierten Schwefel aufgenommen, der anschließend in einen Spezialbehälter geladen und von einem Fahrzeug der HIM abtransportiert wurde. Autobahnmeisterei, Feuerwehr und Polizei fuhren im Laufe des Vormittags auch die Strecke zwischen Kassel und der Rastanlage Hasselberg ab. Auch auf der Strecke wurde mittlerweile granulierter Schwefel aufgenommen, so die Einsatzkräfte.

Hasselberg seit 11 Uhr wieder frei, aber Gefahrgut-Lkw noch nicht repariert
Das offenbar schadhafte Ventil des Gefahrgut-Tankaufliegers konnte noch nicht repariert werden. Der Sattelzug wurde an den Rand der Rastanlage gebracht, der jetzige Standort abgesperrt. Derzeit sind Spezialisten damit beschäftigt, den Transport wieder fahrfähig zu machen. Die Tank- und Rastanlage Hasselberg ist um 11 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben worden.

Flüssiger Schwefel gilt laut EU-Sicherheitsdatenblatt als entzündlich, Hautkontakt ist zu vermeiden und Dämpfe dürfen nicht eingeatmet werden. (ots)



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