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Willkommen, Sternschnuppen!

Kita Hephata bietet erste reine Krippengruppe in Schwalmstadt an

sternschnuppenSchwalmstadt-Treysa. „Weißt  du, wie viel Sternlein stehen?“ Passender als mit diesem Lied hätte die offizielle Eröffnung der ersten reinen Krippengruppe an einer Schwalmstädter Kindertagesstätte – der Sternschnuppengruppe der Integrativen Kindertagesstätte Hephata – am vergangenen Freitag wohl nicht beginnen können. Rund 40 geladene Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft waren gekommen, um gemeinsam mit Hephata-Direktor Klaus Dieter Horchem, Kita-Leiterin Anne Bertelt, Winfried Becker, Sozialdezernent des Schwalm-Eder-Kreises, und Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll daran teilzunehmen.

Die Baugenehmigung kann am 16, Oktober 2008, die Bewilligung des Zuschusses zu den investiven Kosten am 11. November, Baubeginn war der 12. Dezember. Und pünktlich zu Beginn des Kindergartenjahres am 24. August 2009 öffnete der Erweiterungsbau der Kita dann für zwölf Kinder zwischen einem und drei Jahren seine Pforten. „Es sind wunderschöne Räume entstanden“, sagte Hephata-Direktor Klaus Dieter Horchem in seiner Rede. „Mit der Einrichtung dieser Krippengruppe, den sogenannten ,Sternschnuppen’, haben wir uns auf den Weg gemacht, ein neues Betreuungskonzept zu etablieren, das Kindern unter drei Jahren Bildung, Betreuung und Erziehung in einem eigens für sie geschaffenen Umfeld bietet.“ Die Baukosten dafür betrugen rund 400.000 Euro. Hiervon habe das Land Hessen aus zur Verfügung gestellten Bundesmitteln 180.000 Euro übernommen. Die restliche Bausumme habe Hephata getragen, ebenso wie 20 Prozent der Betriebskosten. Die anderen 80 Prozent übernehme die Stadt.

Als deren Vertreter ergriff Bürgermeister Wilhelm Kröll das Wort. „Kinder haben ein Anrecht darauf, dass sie vernünftig betreut werden und an Bildung teilnehmen können. Dazu leistet Hephata einen guten Beitrag.“ Kröll erläuterte den gesetzlichen Hintergrund zur Förderung des 180 Quadratmeter großen Erweiterungsbaus: Bis 2013 soll es laut Gesetz im Durchschnitt für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz geben, gut ein Drittel der neuen Plätze wird in der Kindertagespflege geschaffen. „Die Kommunen haben dadurch finanzielle Kosten zu schultern. […] Kinderbetreuung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dazu möge der heutige Tag ein guter Ausgangspunkt sein.“ Sozialdezernent Winfried Becker vertiefte die Zahlenlage: „Als Schwalm-Eder-Kreis werden wir bis 2013 etwa fünf Millionen Euro aus dem Bundesprogramm erhalten. Um den Rechtsanspruch zu erfüllen, werden wir acht Millionen Euro für investive Maßnahmen brauchen. Die fehlenden drei Millionen Euro werden wir aufbringen. Aber wir tun das gerne.“ In Schwalmstadt lebten derzeit 445 Kinder unter drei Jahren, was zehn Prozent aller Kinder dieser Altersstufe im Kreis ausmachten. Örtliche Träger seien deshalb also besonders gefordert, sich des Themas anzunehmen. Aber: „Gerade die Qualität der Arbeit spielt eine besondere Rolle. Wir brauchen Einrichtungen, die ein Stück vorangehen.“ Dafür habe der Kreis gerne die 180.000 Euro aus dem Investitionsprogramm zur Verfügung gestellt.

Für was diese angelegt werden, zeigte Anne Bertelt, Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte Hephata, anschließend bei der Vorstellung des pädagogischen Konzeptes der Sternschnuppengruppe: „Alle Schwerpunkte unser pädagogischen Arbeit der gesamten Kita sollen auch hier Einzug halten: Künftig sollen auch für die Kinder mit besonderen Bedürfnissen Integrationsplätze zur Verfügung stehen, unser Bewegungskonzept wird in die Gruppe hineinreichen und genauso die Religionspädagogik.“ (me)



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