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Heimspiel mit Wiedergutmachung?

Gensungen. Am siebten Spieltag der Handball Regionalliga Südwest stellt sich mit dem TV Kirchzell der aktuelle Dritte in der Kreissporthalle vor. Dieses Spiel steht für die HSG im Zeichen der Wiedergutmachung nach der herben Auswärtsniederlage in Hassloch. Doch auch dieses Spiel wird keine leichte Aufgabe, denn das junge Gäste-Team um Trainer Gottfried Kunz zählt zu den Titelanwärtern in dieser Saison. Obwohl der TV Krichzell schon letzte Saison eine sehr junge Mannschaft hatte, zeigt sich auch dieses Jahr die Talentschmiede von ihrer besten Seite und die Mannschaft geht noch einmal verjüngt in die neue Saison. Mit gerade mal 27 Jahren ist Kapitän Christian Jost der Oldie der Mannschaft. Dass dieses Konzept Erfolg hat, zeigt die Platzierung aus der letzten Saison, als der TV Kirchzell Fünfter wurde.

Als einzigen richtigen Abgang hat der TVK Julian Lahme zu verzeichnen, der sich dem Ligakonkurrenten TV Gelnhausen angeschlossen hat. Die Spieler Daniel Frank (verletzungsbedingt) und Bernd Hoffmann (Motivationsgründe) haben nämlich ihre Karriere beendet bzw. beenden müssen. Dafür konnte mit Christian Hildebrand vom TuS Nettelstedt-Lübbecke ein Spieler mit Bundesliga Erfahrung dazu gewonnen werden.

Mit dieser jungen Truppe hat es Gottfried Kunz geschafft aus den ersten sechs Spielen 10:2 Punkte zu holen und dabei in der Fremde ungeschlagen zu bleiben. Am dritten Spieltag gastierte der TVK bereits schon einmal in Nordhessen und siegte bei der GSV Eintracht Baunatal mit 32:36. In diesem Spiel avancierte besonders der Torwart Thomas Bolling zum Spieler des Spiels und brachte den Angriff von Baunatal mit tollen Paraden schier zur Verzweiflung. Diese Leistung zeigte er auch im letzten Aufeinandertreffen gegen die HSG, als er einige Würfe mit Bravour parierte. Dies wird sicherlich auch ein Knackpunkt im Spiel werden, da die HSG zuletzt einige Probleme beim Torabschluss zeigte. Regisseur im Spiel der Odenwälder ist Marius Liebald, der nicht nur die Fäden im Angriff zieht, sondern mit 31 Feldtoren auch enorme Torgefahr ausstrahlt. Ebenfalls sehr torgefährlich sind die beiden Außen Christian Hildebrand (auf der rechten Seite, 28 Feldtore) und Gerald Sandu (LA, 33 Feldtore), die durch ihre Schnelligkeit immer wieder zum Torerfolg kommen. Ein Ziel der HSG an diesem Abend ist es also das schnelle Spiel des TVK zu unterbinden und selbst in den Gegenstoß zu gelangen.

Die HSG Gensungen/Felsberg konnte in ihrem letzten Spiel bei der TSG Hassloch nicht überzeugen und verlor deutlich mit 35:22. Ohne den grippeerkrankten Rechtsaußen Jan-Hendrik Walther hatte die HSG in Hassloch nichts zu melden und ein konsternierter Trainer Dragos Negovan bekannte nach dem Spiel, dass man in so einer Formation verlieren kann, aber nicht so hoch. Reihenweise scheiterten die HSG Spieler am gegnerischen Torwart. Diese bereits oben erwähnte Schwäche beim Torabschluss müssen Sie aus ihren Köpfen bekommen und sich wieder auf ihre Stärken besinnen, nur so kann man das Feld als Sieger verlassen. Aber auch die Abwehr hat im letzten Spiel nicht gut gestanden und es gilt wieder an die Abwehrleistung im SVH-Spiel anzuknöpfen, als dem Gegner nur 26 Tore gelangen. Doch hinter der eben genannten Abwehr stand zuletzt ein starker Michael Stahl und genau hinter diesem steht im heutigen Spiel ein Fragezeichen, da er an einer Entzündung im Muskelansatz laboriert. Falls er nicht spielen sollte beziehungsweise kann, kommen die Youngster Fabian Meyfart und Marc Lauterbach zu ihrem ersten wichtigen Spiel. Neben den Langzeitverletzten Carsten Göbel und Stephan Untermann ist auch weiterhin der Einsatz von Jan-Hendrik Walther (grippaler Infekt) fraglich. Sollte dieser erneut ausfallen, steht Dragos Negovan wieder nur ein Linkshänder zur Verfügung. In diesem Fall ist die Mannschaft als Team gefordert und jeder Spieler muss das letzte aus sich herauskitzeln.

Bleibt abzuwarten, ob dies der Mannschaft gelingt und die Wiedergutmachung eintritt. Aber auch die Fans werden dringend benötigt, um den Zweiten Saisonsieg in eigener Halle einfahren zu können. Letztendlich aber egal wie die Partie auch enden wird, die Zuschauer werden sicherlich ein attraktives und temporeiches Handballspiel sehen. (red)



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