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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Siebenjähriger ertrinkt im Hochwasser der Schwalm

Schrecksbach. Am Mittwochabend spielten vier Kinder aus dem Schecksbacher Ortsteil Salmshausen am Ufer der Schwalm. Ein Siebenjähriger Junge rutschte um 18.30 Uhr an der Böschung weg und fiel in die starkes Hochwasser führende Schwalm. Dort wurde er sofort von der starken Strömung mitgerissen. Die anderen Kinder riefen sofort in der Nachbarschaft um Hilfe. Ein Anwohner informierte über Notruf die Polizei in Schwalmstadt. Von hier aus wurden die Feuerwehren Loshausen und Schwalmstadt sowie die Wasserrettung Wabern informiert. Feuerwehr und Polizei trafen zeitgleich am Unglücksort ein. Auf Grund der zwischenzeitlich hereingebrochenen Dunkelheit mussten die Hilfskräfte erst nach dem genauen Ort suchen.

Ein Anwohner, der das Unglück mitbekommen hatte, war zwischenzeitlich in die Schwalm gesprungen, um den Jungen zu retten. Die Strömung ließ es jedoch nicht zu, dass er den Jungen ergreifen konnte.

Etwa 600 Meter unterhalb der Stelle, wo der Junge ins Wasser gestürzt war, zwischen Salmshausen und Zella, konnte die rote Jacke im Wasser, im Bereich von im Wasser befindlichen Ästen, gesichtet werden.

Ein weiterer Anwohner sowie zwei Polizeibeamte stürzten sich in die Fluten, um den Jungen zu retten. Die starke Strömung machte den Männern ihre Rettungsversuche fast unmöglich. Dem Anwohner gelang es schließlich, den Jungen zu ergreifen. Die Polizeibeamten bildeten eine Kette zu dem Mann und konnten so ein Abtreiben verhindern. Schließlich konnte die Feuerwehr ein Seil ins Wasser werfen, an dem sich die drei Männer festhalten konnten. So wurden die Männer und der Junge an Land gezogen.

Der Junge war bei der Rettung nicht mehr ansprechbar. Er wurde sofort im Notarztwagen behandelt. Die Rettungskräfte bemühten sich fast eine Stunde lang, den kleinen Patienten zu reanimieren. Leider war das Kind schon zu lange unter Wasser und somit ohne Sauerstoff gewesen. Letztlich konnte das Leben des Jungen nicht mehr gerettet werden.

Die Notfallseelsorge war vor Ort und kümmerte sich um die Familie und die Einsatzkräfte. (ots)



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