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SHK-Innung sieht Trend zu Leistung aus einer Hand

Schwalm-Eder. Die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Schwalm-Eder (SHK) sieht einen deutlichen Kundenwunsch zu mehr Leistungen aus einer Hand. Dieser Trend sei schon seit längerem zu beobachten und nimmt immer mehr Einfluss auf das Angebotsprofil der Innungsfachbetriebe, sagte Obermeister Arno Hucke (Freudenthal) auf der Jahreshauptversammlung der Innung in Homberg. In diesem Zusammenhang sehen die Innungsmitglieder auch die jüngste Liberalisierung im Schornsteinfeger-Handwerk. Kunden können dann zahlreiche Leistungen, wie das Messen und Feststellen von Werten zum Immissionsschutz als Feuerstätte, Mess- und Überprüfungstätigkeiten an Feuerstätten sowie die Kehr-, Überprüfungs- und Messtätigkeiten auch von einem SHK-Innungsfachbetrieb im Rahmen der Wartungsarbeiten oder als Serviceleistung abwickeln lassen. Bestehende Wartungsverträge könnten dann ergänzt werden und darin dann auch die Hausschau der Erdgasleitungen mit aufgenommen werden. Somit hätte der Kunde einen Ansprechpartner für ein komplettes Angebot, sagte Hucke.

Ab 2013
Diese Entwicklung wird aber noch auf sich warten lassen, denn die Leistungen dürfen erst ab dem 1.1.2013 angeboten werden. Zudem muss der Innungsfachbetrieb auch einen entsprechenden fachlichen  Nachweis erbringen und in die Handwerksrolle eingetragen sein, um diese Aufgaben durchführen zu dürfen. Die Innung und der Fachverband für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen werden ab 2011 für diesen Zweck gezielt Schulungen anbieten. Obermeister Hucke warb aber auch für eine Kooperation zwischen den Betrieben beider Gewerke. Aus seiner Sicht müssen die Betriebe selbst einschätzen, welchen Weg sie einschlagen möchten. „Wir haben ein gutes Miteinander zwischen den Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbetrieben und den Schornsteinfegern. Das wollen wir auch weiter behalten, auch wenn diese Entwicklung zunächst in eine etwas anderes Richtung zeigt“, sagte Hucke .

Volle Auftragsbücher
2009 war für viele Innungsfachbetriebe ein erfolgreiches Jahr. Der Trend zur Energie- und Kosteneinsparung sei deutlich erkennbar. Neben privaten und gewerblichen Auftraggebern, habe sich auch das Privatkundengeschäft sehr positiv entwickelt. Die Investition in die eigene Immobilie sei weiter gefragt. Dabei stehen gute fachliche Beratung und individuelle Lösungen immer mehr im Fokus des Kunden. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen und die  Innungsfachbetriebe müssen sich darauf noch mehr einstellen, ist sich Obermeister Hucke sicher. In der individuellen Fachberatung liege nicht nur der Schlüssel zum Verkauf, sondern sichere dem Kunden letztlich auch den Vorteil und die Werthaltigkeit. Als Ansprechpartner für Leistungen rund um die kostengünstige und effiziente Energieversorgung sehen sich die Innungsfachbetriebe mit Blick auf den Umweltschutz in einer Zukunftsbranche, sagte Hucke und warb für die Ausbildung junger Menschen. Ende 2009 lernten 51 Auszubildende im Schwalm-Eder-Kreis den Beruf  Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Für Schulabgänger mit Realschulabschluss bieten sich gute Chancen auf eine Lehrstelle. Trotz aller technologischen Entwicklungen und aller Aktualität konnten 2009 nicht alle freien Ausbildungsplätze besetzt werden. Auch das sei eine Aufforderung an die Innungsfachbetriebe und die jungen Menschen. (red)



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