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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schuldnerberatung für ein weiteres Jahr gesichert

Schwalm-Eder. Beim Treffen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung mit Vertretern der Sparkassen im Schwalm-Eder-Kreis und der Raiffeisenbank Borken nahm Landrat Frank-Martin Neupärtl die Tätigkeitsberichte der beiden Schuldnerberatungsstellen, der AWO Schwalm-Eder und der Verbraucher-Zentrale Hessen in Borken, entgegen.  Das Leistungsangebot der Schuldnerberatung umfasst die Schuldenregulierung, Existenzsicherung, Haushalts- und Budgetberatung, Forderungsüberprüfung und Beratung bei Zwangsvollstreckungen sowie präventive Maßnahmen wie zum Beispiel Informationsveranstaltungen. Dadurch soll der Interessentenkreis für den bewussten Umgang mit Geld und die Schuldenproblematik sensibilisiert werden.

Auch in 2009 nahmen viele Menschen aus dem Schwalm-Eder-Kreis die Schuldnerberatungsstellen in Anspruch. Die Beratungsanliegen waren sehr vielfältig. Dabei ist zu beobachten, dass die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld II, die Beratung in Anspruch nehmen, gestiegen ist. Neben Ratsuchenden mit drohender oder vollzogener Energiesperre, sprachen 2009 vermehrt auch jüngere Ratsuchende vor, die Schulden aus Internet-Bestellungen haben.

Neben Arbeitslosigkeit, Trennung, Scheidung, Krankheit, Forderungen infolge von Straftaten, sind  übermäßiger Konsum, finanzierte Ratenkäufe oder unüberlegte Kaufentscheidungen Gründe der Ver- und Überschuldung.   Die Beratungen erfolgen telefonisch, schriftlich oder im persönlichen Gespräch. Im vergangenen Jahr gab es über 1.900 Beratungen.

Der Schwalm-Eder-Kreis, so Neupärtl, wird die Schuldnerberatungsstellen im Jahr 2010 wieder mit 70.000 Euro unterstützen. Der zur Restfinanzierung erforderliche Betrag wird von der Raiffeisenbank Borken und von folgenden Sparkassen im Schwalm-Eder-Kreis erbracht: Kreissparkasse Schwalm-Eder, Stadtsparkasse Borken, Stadtsparkasse Felsberg, und Stadtsparkasse Schwalmstadt. Die 2008 erfolgte Erweiterung der Schuldnerberatung für Empfänger von SGB  II-Leistungen wird zusätzlich durch eine Beteiligung des Landes Hessen mit Fördermitteln aus dem Landesprogramm „Passgenau in Arbeit“ finanziert.

An dem Treffen nahmen auch erstmals Vertreter der VR Bank HessenLand eG aus Schwalmstadt und der TeamBankAG teil. Der Marktgebietsleiter Teambank, Andreas Knabe, stellte den Teilnehmern die Idee des easyCredit und das Engagement der Stiftung „Deutschland im Plus“ für private Überschuldungsprävention vor. (red)



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