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Bürgermeister besiegeln Zusammenarbeit

Neukirchen, Oberaula und Ottrau unterzeichnen die Satzung „Verwaltungsverband Südlicher Knüll“

Ottrau/Oberaula/Neukirchen. Am 8. April  unterzeichneten die Bürgermeister Heinz Grein (Ottrau), Karl-Heinz Vestweber (Oberaula) und Klemens Olbrich (Neukirchen) den 17-seitigen Satzungsentwurf zur interkommunalen Zusammenarbeit „Verwaltungsverband Südlicher Knüll“ in der Mehrzweckhalle in Ottrau. Damit haben sie mit ihren Unterschriften den Verband offiziell ins Leben gerufen. Als Meilenstein in der Geschichte der Kommunen Neukirchen, Oberaula und Ottrau bezeichnete der Bürgermeister von Neukirchen, Klemens Olbrich, die Vereinbarung beim Festakt im Beisein des Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke, des geschäftsführenden Direktors des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, Karl-Christian Schelzke sowie der Landtagsabgeordneten Frau Regine Müller.

Nach vielen Sitzungen, Überzeugungsarbeit, die in den kommunalen Gremien zu leisten war, und Diskussionen in den drei Kommunen waren sich nun alle drei Beteiligten einig: Sie wollen die Chance nutzen und gemeinsam kommunale Aufgaben bewältigen. Der Verwaltungsverband will Interessen bündeln, Aufgaben wirtschaftlicher erfüllen und den Service für die Bürger stetig weiterentwickeln. Kommunale Aufgaben sollen ab sofort unter dem Gesichtspunkt der schwindenden Einwohnerzahl gemeinschaftlich ausgeführt und damit Synergieeffekte genutzt, Einsparungen vorgenommen und der Service für die Einwohnerinnen und Einwohner dauerhaft sichergestellt werden, so die Bürgermeister übereinstimmend.

„Wir haben rechtzeitig erkannt, dass die interkommunale Zusammenarbeit in Zukunft immer wichtiger wird“, beschrieb Bürgermeister Heinz Grein die Hintergründe. In vielen Kommunen bereits erfolgreich praktiziert, müsse auch der Bereich „Südlicher Knüll“ effizienter und kostengünstiger arbeiten, um alle notwendigen Aufgaben erfüllen zu können. Als „großen Augenblick für die drei Kommunen“ bezeichnete Bürgermeister Karl-Heinz Vestweber die Unterzeichnung. „Jetzt heißt es, nach vorne zu schauen und unsere Chance zu nutzen“, so der Oberaulaer Verwaltungschef. Fantasie sei gefragt, um die Verträge bestmöglich zu erfüllen. Laut Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen, habe man die Zeichen der Zeit schon erkannt, als die kommunalen Kassen noch gefüllt waren und bereits 2007 die Idee der interkommunalen Zusammenarbeit auf den Weg gebracht.

„Das ist der erste Schritt zum Beginn einer langen Reise“, prophezeite der Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. Viele Helfer und Helferinnen hätten ein Satzungs- und Siegelwerk aufgestellt, um Dienstleistungen zukünftig effektiver auszuführen. Die Abkehr von der Kirchturmpolitik hob Karl-Christian Schelzke, geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, lobend hervor. (red)



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