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Fortschrittlich aufgestellt

Tag der Hauswirtschaft sorgt für frischen Wind – auch in Hephata

Schwalmstadt-Treysa. 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland reisten zum Tag der Hauswirtschaft am 12. März nach Hephata. Die Fachtagung wird von der Zentralen Hauswirtschaft alle zwei Jahre organisiert. Nun werden in der letzten Folge zum Fachtag Neuigkeiten und Ergebnisse der Arbeitsfelder Wohnen und Wäscherei vorgestellt. Dezentralisierung – das Schlagwort ist in den vergangenen Jahren als eine Entwicklung der Behindertenhilfe geläufig geworden. Aber die Dezentralisierung  spielt auch im Zentralbereich Wirtschaft und Versorgung eine große Rolle. Denn mit den Bewohnern, die nun verstärkt in kleinere Einrichtungen in den Gemeinden und Städten der Region umgezogen sind und umziehen, müssen sich auch die Dienstleistungen von Küche, Wäscherei, Reinigung/Pflege und Wohnen umstellen. Ein Höhepunkt des Fachtages war dann auch der Vortrag von Mitarbeitenden der Nieder-Ramstädter Diakonie, die sich bezüglich der Hauswirtschaft mit dem Thema Dezentralisierung intensiv auseinander gesetzt haben.

„Dezentralisierung ist in Hephata ein ganz aktuelles Thema, da viele Bewohnergruppen in die Region gehen. Uns interessierte, wie das andere Einrichtungen bewältigt haben“, sagt Beate Nebel, Leiterin der Zentralen Hauswirtschaft Hephatas. Ein Beispiel, was die beiden Gastreferentinnen in ihrem Vortrag nannten, war das Angebot der Hauswirtschaft für Schulung und Beratung von Bewohnern und Mitarbeitenden. Wie führe ich einen Haushalt? Wie kaufe ich was ein? Oder: Wie koche ich ein Menü?

Diese und solche Fragen sollten nicht nur die Bewohner beantworten können, die im Zuge der Dezentralisierung oder eines Ausbaus des Betreuten Wohnens mehr Eigenverantwortung übernehmen. Sondern dies sollten auch die Mitarbeitenden, die diese Bewohner begleiten, erklären und begründen können. „Wir überlegen jetzt, ob wir so ein Angebot in Hephata auch anbieten können“, sagt Nebel.

Dies könnte beim im Januar 2010 gegründeten Arbeitskreis Hauswirtschaft in Hephata näher besprochen werden. In diesem Arbeitskreis treffen sich – das nächste Mal im Juli – die Verantwortlichen der Hephata-Hauswirtschaften in der Behindertenhilfe, Jugendhilfe und des Zentralbereiches Wirtschaft und Versorgung, um sich auszutauschen. Ein anderes Thema wird vielleicht die Arbeitsorganisation sein, die die Gastreferentinnen der Nieder-Ramstädter Diakonie ebenfalls ansprachen. „Wir müssen immer flexibler werden, dann arbeiten, wenn wir gebraucht werden. Egal, ob mal morgens, mal abends oder mal am Wochenende“, so Beate Nebel.

Wäscherei und Viren
Neben dem Arbeitsgebiet Wohnen war auch die Wäscherei auf der Fachtagung mit einem Workshop vertreten. Hier wurde über Prävention und Aktionen bei vermehrt auftretenden Infektionskrankheiten gesprochen. Beispielsweise über schonende und trotzdem desinfizierende Waschverfahren  und -mittel die bei Noro-Viren einzusetzen sind. „Besonders für kleine Wäschereien gab es dabei einiges Neues zu erfahren“, sagt Eva Ferreau, Leiterin Textile Versorgung, Wirtschaft und Versorgung: Was in der Hephata-Wäscherei Standard ist, ist dies in anderen Einrichtungen nicht immer. So werden einmal im Jahr  so genannte Bio-Indikatoren mit der Wäsche gewaschen, um kontrollieren zu können, ob die Waschverfahren greifen. Für ihren Bereich zog Eva Ferreau das Resumée: „Wir sind in Hephata fortschrittlich  aufgestellt. Wir haben den erforderlichen Hygienestandart und technisch gute Maschinen.“ (me)



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