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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Großhändler mit großem Plus

Hessen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres stieg der Umsatz der Großhändler (einschließlich der Handelsvermittlung) in Hessen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2009, nominal um gut 17 Prozent. Real, das heißt nach Ausschaltung der Preisveränderungen, kam es zu einer Zunahme um annähernd zwölf Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, hat damit das Plus im Mai und vor allem im Juni, als der Umsatz sich nominal um fast 29 und real um knapp 21 Prozent erhöhte, die Entwicklung zum Positiven verschoben.

Der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren verzeichnete eine nominale Umsatzzunahme von 1,5 Prozent bei einem realen Anstieg von 3,5 Prozent. Der Umsatz im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren stieg nominal um gut sechs Prozent; real bedeutete dies ein Plus von gut vier Prozent. Der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern, also den Artikeln des täglichen Bedarfs, war nominal sogar mit gut elf und real zehn Prozent im Plus. Der Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik steigerte seinen Umsatz nominal um fast ein Drittel, real waren es annähernd 24 Prozent mehr. Günstig war auch die Lage beim Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör: Er nahm nominal gut zehn Prozent mehr ein, real waren es knapp neun Prozent mehr. Der sonstige Großhandel, zu dem beispielsweise der Großhandel mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen, mit nicht landwirtschaftlichen Halbwaren oder mit Altmaterial und Reststoffen gehören, war ebenfalls im Aufwind: Er hatte nominal gut 30 Prozent mehr Umsatz, real war dies ein Plus von knapp 15 Prozent.

Dennoch setzte sich der Abbau von Beschäftigten im hessischen Großhandel und in der Handelsvermittlung fort. Ihre Zahl verringerte sich im Vergleichszeitraum um gut drei Prozent. Davon waren Vollbeschäftigte etwas stärker betroffen als Teilzeitbeschäftigte. (red)



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