Startseite

Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

MT empfängt DHC Rheinland – Ein Sieg muss her!

Kassel/Melsungen. Drei Partien sind gespielt und noch immer wartet die MT Melsungen in der TOYOTA Handball-Bundesliga auf ihr erstes Erfolgserlebnis. Am Samstag soll es nun endlich klappen. Gegen den DHC Rheinland, der bis letzte Saison noch als “TSV Dormagen” firmierte und der bislang ebenso punktlos geblieben ist, wie die MT Melsungen. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 20.15 Uhr. Dass die MT schon am vierten Spieltag unter einem gewissen Erfolgsdruck stehen würde, hatten die Verantwortlichen in dieser Deutlichkeit erwartet. Wenn auch im Vorfeld bekannt war, dass die Trauben bei den ersten beiden Auswärtsspielen in Lübbecke und Berlin hoch hängen – dort hatte man bislang noch keinmal punkten können – war zumindest zum Saisonauftakt zuhause gegen Hanover-Burgdorf ein Sieg eingeplant. Dass daraus nichts wurde, obwohl die MT über weite Strecken dem Kontrahenten ebenbürtig war, lag nicht zuletzt an den zahlreichen vergebenen Torgelegenheiten.

Das gleiche Phänomen zeigte sich bei den Auftritten in Lübbecke und in Berlin. Erschwerend kam dort allerdings noch hinzu, dass mit Alexandros Vasilakis ein wichtiger Goalgetter im Rückraum fehlte. Der Linkshänder laboriert derzeit an einer Knieverletzung. Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch hat bei ihm eine Knorpelquetschung und eine Bänderdehnung diagnostiziert und rechnet mit mindestens zweiwöchiger Wettkampfpause. “Man hat in diesen beiden Spielen schon gesehen, dass wir einen erfahrenen Mann wie Vasilakis nicht so einfach ersetzen können. Auch wenn Jens Schöngarth seine Sache recht ordentlich gemacht hat. In Berlin kam noch dazu, dass auch Dacevic nicht richtig einsatzfähig war. Insofern hatten wir im Rückraum gleich zwei Alternativen weniger“, blickt MT-Trainer Matjaz Tominec zurück.

Apropos Jens Schöngarth: Der Halbrechte feiert am Samstag ein Wiedersehen mit Kristian Nippes, seinem ehemaligen Kameraden aus der Junioren-Nationalmannschaft. Mit der DHB-Auswahl haben die beiden Linkshänder Anfang letzten Jahres den WM-Titel errungen. Im letzten Aufeinandertreffen der MT mit den Rheinländern im März lief Nippes mit sieben Treffern zu großer Form auf. Am Ende aber hatten die Nordhessen mit 36:31 die Nase vorn.

Für das Heimspiel am Samstag lautet die unmissverständliche Parole im MT-Lager: Ein Sieg muss her! „Da stehen wir in Anbtracht der bisherigen Resultate natürlich schon unter Druck, gibt Tominec unumwunden zu und ergänzt „so ist das nunmal im Profisport. Wer damit nicht klarkommt, hat in der Bundesliga nichts zu suchen“. Sein Rezept gegen die Rheinländer ist simpel: „Eine aufmerksame Abwehr stellen und vorne mit viel Disziplin spielen!“ Was die Arbeit in der Defensive angeht, hat er natürlich vor allem die gefährlichsten DHC-Angreifer Holst (Linksaußen), Nippes (Rückraum rechts), Wernig (Rechtsaußen) und Sveinsson (Rückraum links) auf der Liste. Die vier haben schließlich zwei Drittel der bislang erzielten 63 Treffer erzielt. Zusätzlich baut Tominec auf die Torhüter. Mario Kelentric zum Beispiel hat in Berlin mit zahlreichen Glanztaten gezeigt, dass er auf dem Weg zu alter Form ist. Und auch Robert Lechte hat mit einem parierten Strafwurf wieder auf sich aufmerksam gemacht.

In der Offensive hat der MT-Coach seinen Schützlingen leichte Fortschritte bescheinigt, wohlwissend, dass sie aber noch ein Stück weit vom angepeilten Niveau entfernt sind: „Das kollektive Spiel ist schon besser geworden. Allerdings gibt es noch zu häufig Situationen, in denen einzelne Akteure die Nerven verlieren und unvorbereitet aufs Tor werfen. Das hat meistens zur Folge, dass dadurch der Gegner in Ballbesitz kommt und zu einfachen Kontertoren eingeladen wird. Ziel muss es sein, den Spieß umzudrehen.“

Mit dem jüngsten Neuzugang, Milan Torbica, hat die MT nicht nur die Lücke hinter Savas Karipidis auf Rechtsaußen gefüllt, die durch den kurzfristig nach Hildesheim abgewanderten Dimitrios Tzimourtos entstanden ist. Der Serbe kann auch variabel in der Abwehr eingesetzt werden, vor allem bei offensiveren Varianten. „Torbica hat erst wenige Trainingseinheiten mit uns absolviert. Deshalb darf man von ihm noch keine Wunderdinge erwarten. Bei seinem ersten Kurzeinsatz in Berlin hat er aber zumindest schon gezeigt, wie er sich bei uns einbringen kann,“ so Tominec.

Das besondere Angebot der MT an alle Fans der Kassel Huskies:
Wer am Samstag an der Tageskasse der Rothenbach-Halle mit einem Beleg nachweisen kann, dass er für diese Saison eine Dauerkarte beim insolventen Kasseler Eishockeclub Kassel Huskies geordert hat, erhält zum Spiel der MT gegen den DHC Rheinland freien Eintritt!

Schiedsrichter:
Lars Schaller / Sebatsian Wutzler (Leipzig / Frankenberg, Sachsen).

Bisherige Vergleiche:
20. März 2010: MT Melsungen – DHC Rheinland 36:31
16. Oktober 2009: DHC Rheinland – MT Melsungen 31:26
2. Mai 2009: DHC Rheinland – MT Melsungen 30:32
22. November 2008: MT Melsungen – DHC Rheinland 43:30



Tags: , , , , , , , , , , , , , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2019 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)ImpressumDatenschutzAGB