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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Krannich: Gefahr für Unfälle und Brände durch Elektro-Anlagen wird unterschätzt

Schwalm-Eder. Nach Ansicht von Manfred Krannich, Obermeister der Elektro-Innung Schwalm-Eder, wird die Gefahr für Unfälle und Brände durch Elektro-Anlagen deutlich unterschätzt. Aufgeschreckt durch Hausbrände rückt das Thema aber immer wieder in den Blickpunkt. Auf der Jahreshauptversammlung der Elektro-Innung Schwalm-Eder warb Krannich für mehr Problembewusstsein bei den Betrieben und auch bei den Kunden. „Besonders ältere Wohnhäuser bergen ein besonders hohes Risiko. Leicht wird vergessen, welcher Bedarf an die Stromversorgung zur Bauzeit bestand und welcher Bedarf heute abgedeckt werden muss. Dass habe oft mit den heutigen Anforderungen wenig zu tun, sowohl baulich als auch technisch gibt es da teilweise eklatante Mängel“, sagte Krannich. Nur eine Überprüfung könne da schnell Abhilfe schaffen. Das müsse nicht zwingend teure Investitionen nach sich ziehen. Oft seien es die Kleinigkeiten, die Katastrophen auslösen.

Für alle Hauseigentümer kann der E-Check der Elektro-Fachbetriebe eine kostengünstige Alternative sein. Ähnlich wie  der TÜV beim Auto, werden die Elektro-Anlagen im Haus überprüft. Die Innung bietet für die Fachbetriebe besondere Schulungen an, um diesen Service schnell, kostengünstig und professionell anzubieten. Informationen finden Interessierte unter: www.e-check.de.

Photovoltaik
Die gute Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen setze sich weiter fort. Dieser dauerhafte Trend habe durch die Entwicklungen in Japan nochmals Auftrieb erhalten. Zudem gebe es weiterhin Fördergelder, die die Investition attraktiv mache. Viele Elektro-Fachgeschäfte profitieren von diesem Trend und bieten umfassende Leistungen an. „Die Investition in eine Photovoltaik-Anlage rechne sich nicht nur unter Umweltaspekten, sondern auch als Investition“, sagte Krannich. Für 2011 rechnet er mit einem leicht ansteigenden Umsatzvolumen für die Innungsfachbetriebe.

Ausbildung – Fachkräfte
Die guten Vorzeichen für viele Elektro-Fachgeschäfte werden durch ein schwierige Personalfindung eingetrübt. “Die Betriebe haben gut zu tun und nicht wenige bieten freie Arbeits- und Ausbildungsplätze an. Ein schwieriges Unterfangen wie sich aktuell zeigt. So gibt es viele Bewerber, aber oft wenig Eignung“, sagte Krannich und appellierte an die Betriebe vermehrt auszubilden, um den Bedarf künftig decken zu können. Für Interessenten werden freie Lehrstellen regelmäßig von der Kreishandwerkerschaft abgefragt. Unter www.elektro-innung-schwalm-eder.de können alle freien Ausbildungsstellen im Handwerk abgerufen werden.

Neuwahlen
Große Einigkeit herrschte in der Innung bei den Neuwahlen. Der bisherige Innungsvorstand wurde bei der Neuwahl in gleicher Besetzung bestätigt. Ihm gehören weiterhin an: Obermeister Manfred Krannich (Lendorf), die stellvertretenden Obermeister Frank Ebert (Melsungen) und Martin Dippel (Lischeid), die Lehrlingswarte Frank Sinemus (Borken) und Bernd Bernhardt (Ottrau), Schriftführer und PR-Beauftragter Christian Blum (Zennern) und als Beisitzer Hans-Heinrich Roeschert (Treysa) und Ludwig Arnhold (Loshausen). (red)



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