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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Dialog zwischen dem Schwalm-Eder-Kreis und der Kreishandwerkerschaft

Schwalm-Eder. Seit Beginn des Hessischen Sonderinvestitionsprogramms „Schul- und Hochschulbau“ und dem Konjunkturpaket II des Bundes im Jahr 2009 gibt es einen regelmäßigen Dialog zwischen dem Schwalm-Eder-Kreis und der Kreishandwerkerschaft statt, teilt Landrat Frank-Martin Neupärtl mit.  Ziel der Gespräche ist es, die Kreishandwerkerschaft über die Auftragsvergaben zu informieren und gegebenenfalls  Probleme zwischen Bauverwaltung und Handwerksbetrieben unbürokratisch zu regeln.

Da zum Ende des Jahres 2011 die Umsetzung der Baumaßnahmen in den Programmen abgeschlossen wird, konnte jetzt ein erstes Fazit gezogen werden. Knapp 3.200 Auftragsverfahren nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurden vom Landkreis seit 2009 durchgeführt, erläutert Neupärtl.

9.300 Betriebe beteiligten sich. Insgesamt konnten zirka 93 Prozent der Aufträge an Betriebe aus der Region vergeben werden. Kreishandwerksmeister Frank Dittmar und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jürgen Altenhof zeigten sich sehr erfreut über diese Entwicklung. „Dieses Ergebnis zeigt“, so Frank Dittmar, „die große Leistungsfähigkeit unserer heimischen Wirtschaft, die sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen konnte.“

Die Entscheidung der Bundesregierung, die Wertgrenzen für Vergaben für den Zeitraum der Umsetzung der Konjunkturprogramme zu verändern, sei für alle Beteiligten hilfreich gewesen, so Dittmar. Für Aufträge bis zu einem Volumen von 1,0 Millionen Euro konnte die Bauverwaltung des Kreises beschränkte Ausschreibungen vornehmen, erläutert Landrat Neupärtl. Dieses Verfahren bedeutet für die klein- und mittelständischen Betriebe eine wesentliche Vereinfachung. Kreishandwerksmeister Frank Dittmar setzte sich sehr dafür ein, dass auch nach Abschluss der Konjunkturprogramme die Wertgrenzen beibehalten werden. Ein Lob der Kreishandwerkerschaft erhielt die Kreisverwaltung auch für die schnelle Begleichung der Rechnungen.

Wenn die Sonderprogramme Ende 2011 abgeschlossen sind, so Frank-Martin Neupärtl, werden ab 2012 weitere Sanierungsmaßnahmen an den Schulen des Schwalm-Eder-Kreises umgesetzt. „Aus dem vom Kreistag beschlossenen Kreiskonjunkturprogramm stehen noch zirka 6,5 Millionen Euro zur Verfügung.“

Darüber hinaus erarbeitet der Kreis zur Zeit auch ein Teilklimaschutzkonzept, das in der Umsetzung weitere Aufträge für die heimischen Betriebe bedeute, so Neupärtl. (red)



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