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FWG: Änderung der Altenpflegeverordnung besorgniserregend

Edermünde. Die Änderung der Altenpflegeverordnung durch den hessischen Sozialminister und die Einschnitte bei der Schulgeld- Regelung hat der Fraktionsvorsitzende der FWG Schwalm-Eder, Willi Werner (Edermünde) als besorgniserregend bezeichnet. Im Jahr 2010 war die Nachfrage nach Pflegekräften fast doppelt so hoch wie zwei Jahre zuvor. Bis zum Jahr 2020 fehlen in Hessen 2.900 Vollzeitstellen im Bereich der Altenpflege und mehr als 2.200 im Bereich der Krankenpflege. „Es ist  überdeutlich, dass wir mit den derzeitigen Zahlen an Auszubildenden diesen Bedarf nicht werden decken können“, so Werner. Wurden bisher für jeden Abbrecher einer Ausbildung nach dem dritten Monat 90 Prozent des Schulgeldes für den Rest der Ausbildungszeit weitergezahlt, so zahlt das Land künftig bei einem Abbruch nach frühestens sechs  Monaten nur noch 50 Prozent des Schulgeldes für ein Jahr. Die Kosten für Räumlichkeiten und Lehrpersonal blieben allerdings gleich. Dem trug die bisherige Regelung Rechnung, betonte Willi Werner.

Die neue Regelung sei geeignet, Altenpflegeschulen zu gefährden. Die Entscheidung sei kontraproduktiv und eine schwere Bürde für die Schulen im Schwalm- Eder- Kreis. Die FWG fordert den Sozialminister daher auf, umgehend zur alten Regelung zurückzukehren und das Schulgeld an die seit 2002 gestiegenen Lebenshaltungskosten und die Tarifentwicklung anzupassen. (red)



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