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Max Feger siegt bei Meißner Bergzeitfahren

Meißner/Melsungen. Beim Bergzeitfahren mit Massenstart am Meißner am vergangenen Samstag konnte Max Feger (MT Melsungen), der in dieser Saison bereits zu einigen Erfolgen kam, einen überlegenen Sieg erringen. Da er  2011 die schnellste Zeit am Stoppomaten hält, rechnete er sich bereits vor dem Start gute Chancen aus. Am Meißner Stoppomat kann man das ganze Jahr über seine Zeit auf der Strecke von Abterode bis zum 750 Meter hohen Meißner elektronisch stoppen lassen. In der Ebene auf den ersten Kilometern wurde zunächst recht locker gefahren, dann machte sein Vereinskamerad Detlef Riehl an der Spitze Tempo für Feger. Ab Vockerode ging es steil bergauf, mit bis zu 15 Prozent Steigung im Schwalbental. Feger fuhr als erster in den Berg rein und von Anfang an konnte keiner der anderen Athleten mithalten.

Feger kommentiert: „ Ich fuhr mein Tempo und der Abstand wurde immer größer. Als ich am Ende niemanden mehr von hinten kommen sah, fuhr ich ein recht lockeres Tempo zum Ziel. Hätte ich gewusst, dass dies meine persönliche Bestzeit und die viertschnellste Zeit wird, die jemals am Meißner gefahren wurde (21:42 Minuten), hätte ich vielleicht nochmal richtig durchgezogen.“

Am Ende hatte Feger dann trotzdem über zwei Minuten auf den zweitplatzierten André Hildmann rausgefahren, der das Rennen dort letztes Jahr gewonnen hatte. Detlef Riehl  wurde in der AK 50 ebenfalls Erster.

In der Vorwoche nahmen Feger und Enrico Oglialoro in Dransfeld an einem Einzelzeitfahren teil. Der Kurs war wellig mit einer Steigung am Ende. Die Runde musste man zweimal fahren, insgesamt waren es 27 Kilometer. Feger fuhr mit einer Zeit von 35:23 Minuten einen 45er Schnitt und Oglialoro war  mit einer Zeit von 37:45 Minuten auch nicht viel langsamer. Insgesamt brachte das den dritten und zehnten Platz in der Hauptklasse der Männer ein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass beide keine ausgesprochenen Zeitfahrspezialisten sind und sie zu den einzigen Spitzenfahrern gehörten, die komplett ohne Zeitfahrmaterial am Start waren.

Gleich den nächsten Tag  nahmen  beide am Rundstreckenrennen in Eschwege teil. Die Kurslänge betrug 30 Runden mit jeweils 1,5 Kilometern mit einer knackigen Steigung. Feger und Oglialoro fuhren im Verlauf des Rennens zahlreiche Attacken, kamen aber bei dem gut besetzten Feld nie wirklich weg. Alles lief auf eine Massenankunft hin. „Da das Ziel am Berg lag, hoffte ich es würde mir liegen“, so Feger. Oglialoro  hielt in der letzten Runde das Tempo sehr hoch, so dass Feger am Ende im Sprint Gesamt- Zweiter werden konnte, hinter André Hildmann vom Tuspo Weende. Oglialoro  wurde noch Fünfter. (red)



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