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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bischof Hein segnet in Hephata Diakone ins Amt ein

Schwalmstadt-Treysa. Die Hephata-Kirche war am vergangenen Sonntag für die große Schar der Gottesdienstbesucher eher zu klein. Mit einem feierlichen Festgottesdienst, in dem der Bischof der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, zwölf Frauen und Männer in ihre Ämter als Diakonin und Diakon einsegnete, endete der jährlich stattfindende dreitägige Gesamtkonvent der Diakonischen Gemeinschaft Hephata. Am Beispiel der Heilungsgeschichte des Aussätzigen aus dem Markusevangelium machte Bischof Hein deutlich, dass auf Gott im Guten wie im Bösen Verlass ist. Die Diakoninnen und Diakone seien nun Botinnen und Boten der Barmherzigkeit Gottes, die – wie Jesus – jeden Menschen als eine einzelne, unverwechselbare Persönlichkeit sehen und sich ihnen zuwenden, so der Bischof.

Während ihres Fachtages am Freitag zuvor hatten sich 180, in den Arbeitsfeldern von Kirche und Diakonie tätige, Diakoninnen und Diakone, die in der Regel in den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Gesundheit qualifiziert sind, mit der Gemeinwesendiakonie beschäftigt. Hierzu hatte einleitend Prof. Dr. Dieter Oelschlägel referiert. Oelschlägel beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit der Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Strategie sozialer Arbeit, die sich ganzheitlich auf den Stadtteil und nicht pädagogisch auf einzelne Individuen richtet. Zentraler Aspekt der Gemeinwesenarbeit ist die Aktivierung der Menschen in ihrer Lebenswelt. Dort selbst sollen die Menschen zu Subjekten politisch aktiven Handelns und Lernens werden und zunehmend die Kontrolle über ihre Lebensverhältnisse gewinnen.

Der Diakoniewissenschaftler Prof. Dr. Volker Herrmann, Evangelische Hochschule Darmstadt, Studienstandort Hephata, schloss sich den grundsätzlichen Ausführungen Oelschlägels an. Er erläuterte diakonische Kooperationsmodelle im Bereich der evangelischen Kirche, die geeignet erscheinen, Netze zu knüpfen, die die Menschen in ihren Wohnquartieren halten und dabei unterstützen sich aktiv an der Gestaltung ihrer Lebenswelt zu beteiligen. Am Nachmittag wurde das Gehörte in acht Arbeitsgruppen mit unterschiedlicher Thematik vertieft und für die eigene Praxis gangbare Schritte aufgezeichnet. (Gerhard Mauch)



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