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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Logistikstandort Nordhessen: Dr. Edgar Franke, Ullrich Meßmer, Manuel Sauer und Dieter Brasch im Gespräch

Borken. Obwohl der Logistikstandort Nordhessen in den letzten Jahren erhebliche Wachstumsraten zu verzeichnen hatte,  haben gerade die dort Beschäftigten mit unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen. Aus diesem Grund trafen sich diesen Dienstag die Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke und Ullrich Meßmer sowie Verdi Gewerkschaftssekretär Manuel Sauer und Betriebsrat der DHL Dieter Brasch zu einem Gespräch. Zu den Themen zählten die zu niedrigen Löhne der Fahrer, die zum Teil mangelnde Tarifbindung und die generell strukturellen Defizite der Branche. Mit den großen Logistikstandorten Borken und Gudensberg kommt dieser Branche jedoch gerade für den Schwalm-Eder-Kreis eine entscheidende Rolle zu.

Die Probleme der Berufskraftfahrer reichen von den teils sehr schlechten Arbeitszeiten, über eine außertarifliche und zu niedrige Entlohnung, bis hin zum alltäglichen Kampf um einen Parkplatz bei steigendem Verkehrsaufkommen und unter Inkaufnahme der Verletzung der Lenkzeitenregelungen. Für die Bundestagsabgeordneten ein, nicht nur aus Arbeitnehmersicht, unzumutbarer Zustand. Bedenkt man, dass Schätzungen zufolge schon 2014 bis zu 1.200 Fahrerstellen nicht besetzt werden können und die Branche einen sehr großen Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Nordhessen besitzt, so müsse sich dringend etwas an den Arbeits- und Rahmenbedingungen der Logistikbranche ändern, so Franke. (red)



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Ein Kommentar zu “Logistikstandort Nordhessen: Dr. Edgar Franke, Ullrich Meßmer, Manuel Sauer und Dieter Brasch im Gespräch”

  1. Fahrer

    Warum fordert Herr Franke das nicht bei den Unternehmern ein ?

    Da sitzt er doch in Berlin ganz gut und kann die ganzen Dachverbände so richtig mit Hilfe anderer MdB ansprechen ?

    Hier soll es doch nur zeigen: Ich bin für euch da.
    Ob das wirklich der Fall ist wird doch selten kontrolliert – weil keiner seine Abstimmungen dokumentieren muss.

    Beispiel MdL:
    In Kerstenhausen für A 49 – in Wiesbaden Stimmenthaltung.
    Durch Zufall entdeckt.

    Beispiel Kreistag:
    Erst für die neue Abfallsatzung stimmen, dann eine Aktion dagegen starten.
    damaliges FDP Mitglied Engelhardt!


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