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Hessische Industrie im Oktober – Höhere Umsätze und mehr Beschäftigte

Hessen. Obwohl der Frühindikator Auftragseingang eine zusehends bröckelnde Nachfrage anzeigt, nehmen Umsätze und Beschäftigung der hessischen Industrie noch zu. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die Umsätze der hessischen Industrie im Oktober 2011 mit 8,6 Milliarden Euro um 6,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um 7,0 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro und die Auslandsumsätze um 6,6 Prozent auf ebenfalls 4,3 Milliarden Euro. Dabei nahmen die Umsätze in die Eurozone um zwölf Prozent auf 2,2 Milliarden Euro und diejenigen in die Nicht-Eurozone um 1,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zu.

Eine hohe Zuwachsrate von 29 Prozent auf 780 Millionen Euro verzeichnete der Maschinenbau. Die Umsätze der Gummi- und Kunststoffverarbeiter nahmen um  zwölf Prozent auf 670 Millionen Euro zu und die des Kraftwagensektors um 3,0 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Dagegen gab es beim Chemie-/Pharmasektor einen Rückgang von 0,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro und bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen von 18 Prozent auf 430 Millionen Euro.

Von Januar bis Oktober 2011 erzielte die hessische Industrie  einen Umsatz von 87,6 Milliarden Euro, womit das entsprechende Vorjahresniveau um 15 Prozent übertroffen wurde. Die Inlandsumsätze nahmen um zwölf Prozent auf 42,5 Milliarden Euro und die Auslandsumsätze um 18 Prozent auf 45,1 Milliarden Euro zu.

Weiterhin Freude macht die Beschäftigungssituation. Die Beschäftigtenzahl der hessischen Industrie lag im Oktober dieses Jahres mit 356 700 um 3,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Alle großen Branchen verzeichneten Zuwachsraten. Beim Maschinenbau gab es einen Anstieg von 4,9 Prozent auf 38.700 und bei der Gummi- und Kunststoffverarbeitung von 3,6 Prozent auf 31.400 Beschäftigte. Der Kraftwagensektor erhöhte seine Beschäftigtenzahl um 3,4 Prozent auf 47.200 und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um ebenfalls 3,4 Prozent auf 24.700. Beim Chemie-/Pharmasektor gab es ein Plus von 1,8 Prozent auf 56.400 Mitarbeiter. (red)



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