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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Manfred Schaub unterstützt Dr. Fabio Longo

Schwalmstadt-Treysa. Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub ist zur Unterstützung des Bürgermeisterkandidaten Dr. Fabio Longo zum Aschermittwochstreffen der Schwalmstädter SPD ins Haus für Gemeinschaftspflege nach Treysa gekommen. Schaub wies im kommunalpolitischen Teil seiner Rede darauf hin, wie wichtig eine gute kommunale Energiepolitik für die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum sei. „Ich beglückwünsche die Schwalmstädter SPD zu diesem Bürgermeisterkandidaten“, sagte Manfred Schaub. „Fabio Longo ist Fachmann für kommunale Energiepolitik. Ich kenne ihn noch aus seiner Zeit als Vellmarer Stadtverordneter. Bürgermeister, das kann der“, sagte der Bürgermeister der VW-Stadt. Schaub ist zugleich SPD-Chef in Nordhessen und als aktiver Fußballer und sportpolitischer Sprecher der Bundes-SPD in der Region bekannt.

Fabio Longo freute sich sehr über den Besuch von Manfred Schaub. Den Ball der kommunalen Energiepolitik nahm der Schwalmstädter Bürgermeisterkandidat auf: „Erneuerbare Energien sind Ressourcen aus der Region – durch sie können wir Kosten für teure Energieimporte aus Saudi-Arabien, Iran oder Russland sparen und das Geld in die Region umlenken. Das schafft Wirtschaftswachstum und Arbeit im ländlichen Raum, weil Handwerker, Energiegenossenschaften und nicht zuletzt die Stadtwerke Schwalmstadt vor Ort aktiv werden können. Das Geld fließt dann nicht mehr zu den Öl- und Gaskonzernen fernab der Schwalm. Es bleibt hier“, erklärte Fabio Longo.

In diesem Zusammenhang kritisierten Schaub und Longo die von den Ministern Rösler (FDP) und Röttgen (CDU) geplanten drastischen Einschnitte für Solarstrom. Longo wies in seiner Rede darauf hin, dass allein im Jahr 2011 rund 72 Millionen Euro im Schwalm-Eder-Kreis in Solaranlagen auf Dächern investiert worden sind. „Dieses Programm für Investitionen im ländlichen Raum und eine sichere Energieversorgung aus heimischen Quellen soll nun abgewürgt werden.“ Bundeswirtschaftsminister Rösler kenne sich im Land entweder nicht aus oder man müsse annehmen, er wolle die regionale Solarenergie für die Interessen internationaler Großkonzerne opfern. Dass der Wirtschaftsstandort Nordhessen derzeit zu den dynamischsten in Deutschland zählt, liege zu einem Großteil an den Erfolgen der Solarregion Nordhessen mit einer innovativen Solarindustrie (vor allem SMA) und starken Installationsbetrieben in der ganzen Region. Über 10.000 Arbeitsplätze hängen in der Region zwischen Schwalm und Bad Karlshafen inzwischen an den erneuerbaren Energien.

„Wichtig ist jetzt, dass kommunal Verantwortliche parteiübergreifend aktiv werden, um das drohende Aus für Investitionen im ländlichen Raum zu verhindern“, sagte Bürgermeisterkandidat Dr. Fabio Longo. (red)



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