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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Grüne für Erhalt des Kreisveterinäramtes

Homberg/Wabern. „In der jüngsten Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses wurde bei der Beratung des Haushaltsentwurfs 2012 deutlich, dass der Kreisausschuss mit der Umsetzung der Ergebnisse einer Organisationsuntersuchung beabsichtig, die Aufgaben der Veterinärverwaltung zum Gesundheitsamt und zur Landwirtschaftsverwaltung zu verlagern.“ Diese Antwort habe der Grünen Kreistagsabgeordnete Jörg Warlich und Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses von Landrat Neupärtl auf seine Frage nach der Zukunft des Veterinäramtes erhalten. Nach dem Stellenplan, der im Haushalt 2012 enthalten ist, sollen im Teilhaushaltsplan 39 – Veterinärwesen und Verbraucherschutz – zwei von vier Stellen künftig wegfallen.

„Das Kreisverterinäramt muss in seiner Struktur erhalten bleiben“, so Jörg Warlich, „denn die wachsenden Probleme in der Massentierhaltung erfordern einen funktionierenden Fachbereich für Veterinärwesen und Verbraucherschutz.“ Die Grünen erkennen durchaus die Notwendigkeit der Zielsetzung einer modernen und effizienten Verwaltung und zu den hierzu notwendigen organisatorischen Änderungen. „Doch ist eine mangelnde Transparenz zu beklagen, wenn der Kreisausschuss zwei Jahre nach Abschluss der externen Organisationsüberprüfung der Kreisverwaltung die Ergebnisse nun hektisch umsetzen will und dabei offensichtlich bewährte Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger infrage stellt“, so Fraktionsvorsitzender Hermann Häusling. Auch wenn der Kreisausschuss originär für die Aufgabenerledigung in der Kreisverwaltung zuständig sei, erscheine es politisch angemessen, solch weitreichende Entscheidungen rechtzeitig mit den betreffenden Fachausschüssen des Kreistages zu kommunizieren und nicht erst nach drängenden Fragen der Grünen-Fraktion im Rahmen einer Haushaltsdebatte mit der Wahrheit herauszukommen. (red)



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Ein Kommentar zu “Grüne für Erhalt des Kreisveterinäramtes”

  1. F.Berdi

    Traurig
    Die für mich nicht übersichtlichen Folgen werden wir mittragen müssen, weil das Veterinäramt dann logischerweise, den Aufgaben um so zögerlicher nachkommen wird.
    Das Veterinäramt ist jetzt schon überlastet.
    Die Politiker die eine Verordnung nach der anderen erfinden, und dann die durchführenden Behörden im Regen stehen lassen, sollten haftbar gemacht werden.
    F. Berdi


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