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DGB-Jugend kritisiert hohe Jugendarbeitslosigkeit

Schwalm-Eder. Die zunehmende Jugendarbeitslosigkeit zum Ende der Ausbildung findet die DGB-Jugend Nordhessen nicht akzeptabel. Nach den am 28. Juni vorgestellten Arbeitsmarktzahlen der Arbeitsagenturen Marburg, Kassel und Korbach, die für den Schwalm-Eder-Kreis zuständig sind, sind zirka elf Prozent der unter 25-Jährigen, erwerbslos. Im Vergleich zur Altersgruppe der über 50-Jährigen, die  zirka 35 Prozent aller Erwerbslosen ausmachen, ist die Zahl zwar geringer, für die DGB Jugend Nordhessen dennoch kein Grund zur Freude: „Betrachten wir die Zugänge an Arbeitslosen, müssen wir feststellen, dass zirka 27 Prozent aus der Ausbildung oder aus Maßnahmen kommen. Diese Zahl ist zu einem Zeitpunkt, zu dem viele Auszubildende ihre Ausbildung abgeschlossen haben, besonders hoch“, stellt André Schönewolf, Jugendbildungsreferent beim DGB Nordhessen, fest.

Umso wichtiger sei die Forderung nach einer unbefristeten Übernahme nach der Ausbildung. Nach der jüngst veröffentlichten Übernahmestudie der DGB Jugend Nordhessen hatten 48 Prozent der befragten nordhessischen Auszubildenden kurz vor Ende ihrer Ausbildung noch keine Perspektive auf eine Übernahme. 23 Prozent wussten bereits sicher, dass sie nicht übernommen werden. Nur 25 Prozent der nordhessischen Azubis werden unbefristet übernommen.

„Jugendliche brauchen Perspektiven: daher fordern wir die unbefristete Übernahme im erlernten Beruf! Wenn wir in der Region Fachkräfte sichern wollen, muss das eine Selbstverständlichkeit werden“, fordert Schönewolf. (red)



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