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DBS erhält Gütesiegel für vorbildliche Berufsorientierung

Felsberg. Nach einem umfangreichen Bewerbungs- und Anhörungsverfahren im Frühjahr dieses Jahres erhält die Drei-Burgen-Schule Felsberg nun für drei Jahre das „Gütesiegel Berufsorientierung Hessen“. Bei einem Audit bereits im März konnte sich ein externes Auditorenteam mit Vertretern aus Schule und Wirtschaft von der Qualität der Arbeit an der Felsberger Gesamtschule im Bereich der Berufsvorbereitung überzeugen. Als Stephan Warlich, Schulzweigleiter und Übergangsmanager an der DBS, in diesen Tagen die offizielle Nachricht erhielt, stellte zufrieden fest: „Das ist ein toller Erfolg und zeigt, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind.“

Die Vorbereitung für den Übergang von der Schule in den Beruf hat an der Felsberger Gesamtschule eine lange Tradition, die auf die Anfänge der Gesamtschule und die Gründung des Fachbereichs Polytechnik/Arbeitslehre zurückgeht. Seit 2008 arbeitet die Schule  verstärkt an der Umsetzung der Standards der hessenweiten Strategie „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen“ (OloV). Ziel von OloV ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf so zu gestalten, dass die jungen Menschen problemlos in eine Ausbildung vermittelt werden können, die ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Mit dem Gütesiegel für vorbildliche Berufsorientierung können Schulen für jeden sichtbar belegen, dass sie die Standards von OloV in herausragender Weise erfüllen.

Erstmalig wurde das Zertifizierungsverfahren im Schuljahr 2010/11 in Hessen ausgeschrieben. Das Gütesiegel wird vergeben in Zusammenarbeit von Hessischem Kultusministerium, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Die Übergabe des Qualitätssiegels 2012 wird am 12. September  in einer Feierstunde in Wetzlar aus den Händen der Hessischen Kultusministerin Nicola Beer erfolgen. Warlich wird gemeinsam mit Schulleiter Dr. Dieter Vaupel und Gerd Schaub, der sich im Bereich Berufsorientierung an der DBS besonders engagiert hat, die Auszeichnung entgegennehmen

„Die Siegelschulen sind Leuchttürme in der bundesweit einzigartigen OLoV-Landschaft und damit Vorbild für andere Schulen“, sagte Prof. Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), stellvertretend für die gesamte hessische Wirtschaft bei der erstmaligen Verleihung vor einem Jahr. Zu diesen „Leuchtürmen“ gehört nun auch die DBS Felsberg. Besonders beeindruckt war das Auditorenteam, das die Schule besuchte, von den Möglichkeiten der Durchführung von Orientierungspraktika und Praxistagen in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10, der Durchführung von unterschiedlichen Kompetenzfeststellungsverfahren und berufsvorbereitenden Maßnahmen in Kooperation mit der Jugendwerkstatt Felsberg, dem VSB Kassel, der Agentur für Arbeit und heimischen Unternehmen. Als vorbildlich wurde auch  die Vermittlung der Schüler in Ausbildungsplätze, die geringe Zahl der Schulabbrecher, die Einrichtung eines eigenen Faches für selbstorganisiertes Lernen, die Rolle der Schulsozialarbeit im Rahmen des Übergangs in den Beruf sowie die Vernetzung mit dem Mehrgenerationenhaus angesehen. Die den Auditoren vorgelegten Dokumente wiesen ebenso wie Interviews mit Lehrern, Eltern, Schülern und Vertretern der Wirtschaft einen hohen Standart  bei der Vorbereitung auf das Berufsleben nach.

„Eine intensive Berufsorientierung in der Schule hilft den Jugendlichen, den richtigen Beruf zu finden und Ausbildungsabbrüche zu reduzieren. Dies kommt in erster Linie natürlich den Jugendlichen, aber auch den Unternehmen unserer Region zugute“, stellt  Dr. Vaupel fest. „Wir freuen uns über die Auszeichnung, die nur durch den engagierten Einsatz vieler Kollegen ermöglicht wurde.“

Als Audit (lateinisch audire, hören) werden allgemein Untersuchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten. Dies erfolgt häufig im Rahmen eines Qualitätsmanagements. Die Audits werden von einem speziell hierfür geschulten Auditor durchgeführt.

Bei einem Audit wird der Ist-Zustand analysiert oder aber ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Oft soll ein Audit auch dazu dienen, allgemeine Probleme oder einen Verbesserungsbedarf aufzuspüren, damit sie beseitigt werden können. (red)

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