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CDU-Kreistagsfraktion lehnt Pferdesteuer ab

Schwalm-Eder. „Die CDU-Kreistagsfraktion lehnt die Pferdesteuer ab. Für die Einführung einer solchen kommunalen Steuer sehen wir keinen vernünftigen Grund“, so der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Matthias Wettlaufer aus Ottrau. „Eine Pferdesteuer würde vor allem die vielen Freizeitsportler treffen, die ohnehin schon mit Kosten für Unterbringung und Pflege der Tiere belastet sind. Pferdesport ist kein Luxus, sondern eine Tradition, die als Breitensport gelebt wird und gerade Kindern und Jugendlichen Werte vermittelt, die nicht an finanziellen Erwägungen scheitern dürfen. Ein Pferd ist kein Sportgerät wie ein Fußball oder ein Snowboard, sondern ein Lebewesen, das in besonderer Weise Zuwendung und Betreuung braucht. Gerade der Reitsport vermittelt dem Nachwuchs, dass man sich um Tiere kümmern muss und sie mit Verantwortung behandeln muss“, so der Fraktionsvorsitzende Mark Weinmeister in der Presseerklärung der CDU-Kreistagsfraktion Schwalm-Eder.

„Aber auch die kommerziellen Pferdebesitzer würden zu Unrecht belastet werden. Pferde erfüllen sowohl in der Landwirtschaft, aber auch in der Psycho- und Verhaltenstherapie eine wichtige Funktion. Gerade aber die Reitvereine leisten einen wichtigen Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit, die gefährdet wäre, wenn eine Pferdesteuer eingeführt würde.“

„Es kann nicht sein, dass die positiven Aspekte des Pferdesports gefährdet werden aufgrund fiskalischer Überlegungen. Hier muss man an die Verantwortlichen appellieren, eine solche Satzung abzulehnen,“ so Weinmeister und Wettlaufer abschließend. (red)



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9 Kommentare zu “CDU-Kreistagsfraktion lehnt Pferdesteuer ab”

  1. Nik Meier

    Das finde ich ja interessant, jetzt möchte ich gerne mal die Meinung zur Hundesteuer hören.
    Grüße
    N. Meier

  2. Jenni

    FInde ich super..
    Vielleicht könnten sie ihr Statement gleich nach Bad Sooden Allendorf schicken!!
    Ich wüsste sonst nicht was ich mit meiner kleinen machen würde.;)

  3. Sandra Lassen

    Ich finde es lobenswert, dass es Gemeinden gibt, die nicht nur das schnelle Geld sehen, sondern sich auch Gedanken darüber machen, welchen Rattenschwanz gewisse Entscheidungen nach sich ziehen werden. Wenn heute begonnen wird, eine Steuer auf eine willkürliche Sportart zu erheben, wird es bald keine steuerlichen Grenzen mehr zu verzeichnen geben. Es wird einfach unterstellt, dass alle Reiter Geld haben. Aber: Reiten ist heute ein Breitensport. In meinem Bekanntenkreis handelt és sich bei allen Pferdebesitzern um Menschen , die sich ihr Hobby absparen. Genau so gut, könne man eine Katzensteuer oder eine Steuer für Golfer überlegen. Diesen wird ebenso nachgesagt, dass sie Geld hätten..

  4. Heinrich Lebinger

    Ich freue mich, dass es doch noch Politiker gibt die bürgernah leben.
    Tiere sind nun mal auch kostenintensiv und es sind nicht wenige, die ihr Geld, Freizeit und Liebe investieren. Wie im Schwalm-Ederkreis erkannt wurde, haben Tiere auch einen hohen pädagogischen Stellenwert.

  5. Birgitt Habich

    Es gibt sie doch; Politiker die denken können 🙂
    Danke

  6. Jill wildmann

    Vielen Dank! Sehr vernünftig keinen Breitensport zu besteuern!

  7. E. Nida

    Wo bitte ist denn der Pferdesport ein Breitensport ?? Das ist ein Hobby Einzelner.

    Sind Hunde keine Lebewesen ?? Die werden besteuert und teilweise sehr happig!

    Wenn Pferde für terapeuthische Zwecke usw. eingesetzt werden können diese wie auch die Hunde von der Steuer befreit werden.
    Aber eben nur die.
    Wenn ich als sogenannter Sport- oder Freizeitreiter mir ein Pferd halte, weis ich vorab das das Geld kostet, geht schon bei der Anschaffung los.

    Die armen Pferdebesitzer (wie angegeben) die sich ihr Hobby vom Munde absparen kann ich nicht wirklich ernst nehmen. Was der Reitsport kostet dürfte hinlänglich bekannt sein.
    Und das Prestig Hoch zu Ross unterwegs zu sein kostet eben Geld. Wer es nicht hat sollte auf eine kleinere (niedere?) Art Spezis zurückgreifen.

    Hat man mal an Alte und Einsame Hundebesitzer gedacht?
    Dort gibt es genug arme Menschen die sich die Unterhaltskosten für ihren Partner gegen die Einsamkeit von ihren kleinen Renten Absparen.
    Die wurden nicht gefragt als man im Land die Hundesteuer erhöht hat?
    Da waren Alle, Parteiübergreifend dafür.

    Private Hundehalter haben eben keine Lobby!

    Ich habe nichts gegen Pferdebesitzer aber es sollte wenn schon alle gleich behandelt werden. Hat schon jemand ein Pferd aus dem Tierheim aufgenommen??
    Kaum. Aber selbst Bürger, die „Arme Hunde“ aus dem Tierheim aufnehmen werden mit der vollen Hundesteuer belastet. Es soll in Ausschüssen geprüft werden wie man bei einem Tierheimhund feststellen kann, ob er 8 Jahre oder älter ist um eine Steuerbefreiung in Betracht ziehen zu können. Es ist langsam zum Lachen!!

    Aber vielleicht fällt ja mal Einem ein eine Golfsteuer zu erheben, das sind bestimmt die Ärmsten im Land, die sich ihren Sport vom Munde absparen müssen.

    Wie auch immer, Allen ein frohes Weihnachtsfest und einen hoffentlich steuerfreien guten Rutsch ins neue Jahr.

  8. Re Ba

    Klasse – es gibt noch Politiker, die weiter als von der Tapete bis zur Wand denken!!! Alle Daumen hoch!

    Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch!

    PS an die, die nun wegen der Hundesteuer meckern:
    Hundesteuer ist eine Lenkungssteuer, d. h. dazu da zu verhindern, dass es zuviele werden – das wird aber bei Pferden nicht passieren ;o) Weiterhin haben sehr sehr viele Reiter auch einen oder mehrere Hunde und sind ja davon nicht ausgenommen

  9. E. Nida

    Zur Lenkungssteuer???? Für Hundehaltung????

    Ich lach mich kaputt.

    Hat man mit der Praxisgebühr probiert!
    Daß nicht so viele zum Arzt gehen und was kam dabei rüber?

    Laßt die Kirche im Dorf und versucht nicht die Hundesteuer mit Patitüten zu erklären.
    Ich habe ja nichts dagegen, nur wenn, dann auch Andere und nicht mit Armutsausreden ankommen.

    Übrigens: Die Hundesteuer gibt es seit dem 13. (!) Jahrhundert, wurde damals „Hundekorn“ genannt. Kan man nachlesen!
    Also haben wir mit der „Lenkungssteuer“ seither falsch gelenkt.

    Macht euch nichts draus, gemolken wird immer eine Minderheit die keine Lobby hat.
    In früheren zeiten gab es die s.g. Herrenreiter. Auch eine Minderheit. Ist trotz Steuerbefreiung
    nicht mehr Existent.
    nolle in cansa est, non posse parelen ditur (nicht wollen ist der Grund, nicht können der Vorwand.)


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