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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Agentur für Arbeit zu Besuch bei der Berufshilfe Hephata

Schwalmstadt-Treysa. „Ich sehe sehr viele Ansatzpunkte“, lautete das Fazit von Uwe Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit in Korbach, zu potentiellen Kooperationsmöglichkeiten mit der Berufshilfe Hephata. Seit 1. Oktober 2012 gehört die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit in Schwalmstadt zum Agenturbezirk der Hauptagentur in Korbach. Bei einem Treffen Mitte Januar wollten sich die beiden Akteure besser kennen lernen. „Das Treffen heute ist eine gute Gelegenheit, in Kontakt zu kommen und bei enger werdenden Konditionen nach Möglichkeiten der Kooperation zu suchen“, sagte Hephata-Direktorin und Sprecherin des Vorstands, Barbara Eschen.

Einen Überblick über Geschichte, Entwicklung und Angebote Hephatas und der Berufshilfe, als Teil der Jugendhilfe Hephata, bot dazu im Anschluss die Grundlage. Die Berufshilfe hatte sich in den 1970er Jahren aus der Jugendhilfe heraus entwickelt, für betreute Jugendliche, die als junge Erwachsene eine weitere Begleitung benötigten. Daraus entwickelte sich bis heute eine Vielzahl an Maßnahmen und Projekten, um Menschen fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen. Dies umfasst die Berufsvorbereitung, Voll- und vereinfachte Ausbildungen, Trainingsmaßnahmen, die berufliche Weiterbildung, Arbeitsgelegenheiten und internationale Austauschprogramme. Allein im Ausbildungsbereich haben die Absolventen die Wahl zwischen 25 anerkannten Berufen.

Im vergangenen Jahr förderte die Berufshilfe 600 Frauen und Männer aus der Region. „Wir haben durchaus Schnittstellen in unseren Interessenslagen“, so Uwe Kemper. Vor allem die Integration behinderter Menschen und von jungen Menschen mit privaten und sozialen Problemen, seien Schwerpunkte.

„Wir brauchen Partner, die breit aufgestellt sind und gute pädagogische Ansätze haben“, so Kemper weiter. Auch der Bereich der Hephata-Akademie für soziale Berufe, die unter anderem verschiedene Modelle der Erzieherausbildung anbietet, sei da interessant. Andreas Koch, Leiter der Berufshilfe Hephata: „Wir orientieren uns am Bedarf. Schön, wenn die Nachfrage da ist.“ (me)

 

 



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