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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Förderprogramm zur Kinodigitalisierung verlängert

Minister Rentsch: „Umrüstung sichert die Zukunft der kleinen Kinos“

Hessen. Hessen verlängert das Förderprogramm für kleine Kinos, Programmkinos und kulturell herausragende Kinos zur Umrüstung auf digitale Projektionstechnik. Die Antragsfrist endet deshalb erst am 30. Juni 2013, wie Wirtschaftsminister Florian Rentsch mitteilte. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hatte für das Programm im Jahr 2011 zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) setzt das Programm im Auftrag des Landes um. Bisher wurden Zuschüsse in Höhe von zirka 1,5 Millionen Euro bewilligt, mit denen über 70 Leinwände in Hessen auf Digitaltechnik umgestellten werden konnten.

„Gerade die Überlebensfähigkeit kleinerer Kinos, Programmkinos sowie Kinos im ländlichen Raum muss sichergestellt werden“, sagte Minister Rentsch. „Sie tragen wesentlich zum kulturellen Leben bei und sind damit ein Standortfaktor für Städte und Gemeinden. Ich freue mich deshalb sehr über die rege Inanspruchnahme des Förderprogramms, mit dem wir vielen hessischen Kinos den Anschluss an den digitalen Film und damit an die Zukunft des Kinos ermöglichen.“

Denn ein Ende des traditionellen Filmverleihs ist abzusehen, europaweit wurden bereits über 52 Prozent der Kinoleinwände auf digitale Projektionstechniken umgestellt. Vor allem kleine Programmkinos oder Filmkunstkinos haben Schwierigkeiten, die Umrüstung zu finanzieren. Das Programm soll ihnen den teuren Technologiewechsel ermöglichen, wenn auf diese Weise die Wirtschaftlichkeit des Betriebs gesichert wird. Pro Kinosaal wird ein Zuschuss von 25 Prozent der Investitionskosten, höchstens 17.500 Euro, gewährt. Kinos mit besonders hochwertigem Programm können sogar 21.000 Euro pro Leinwand erhalten. Das Land ergänzt damit die gleichhohe Förderung durch den Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien. (red)

 

 



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