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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Feierliches Gelöbnis in der Neukirchener Knüllkampfbahn

neukirchen130925aNeukirchen. Im Rahmen eines feierlichen Zeremoniells gelobten Soldaten der 2. Kompanie des Schwarzenborner Jägerregiments 1 und Soldaten aus den Reihen der 6. Kompanie des Feldjägerbataillons 251 aus der Rotenburger „Alheimer Kaserne“ in der Neukirchener „Knüllkampfbahn“, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen.  Bereits eine Stunde vorher hatte das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel, das unter der Stabsführung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka steht, vor 350 Musikliebhabern auf dem Marktplatz aufgespielt. Bei einem Querschnitt durch die bekannte deutsche Marschmusik klatschten die Gäste beim „Radetzky-Marsch“ oder den „Alten Kameraden“ mit im Takt.

Zum Abschluss ihrer dreimonatigen Grundausbildung gelobten die jungen Soldaten als freiwillig Dienstleistende (FWDL) oder Zeitsoldaten (SaZ), der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Der Veranstaltung folgten viele Bewohner aus der Stadt Neukirchen und der gesamten Region sowie zahlreiche hochrangige Gäste aus dem militärischen und zivilen Umfeld, so  wie viele Eltern, Partner und Angehörige der Rekruten.

Heike Weber, die Mutter von Jäger Pösch, hatte mit 468 Kilometern aus Hoppegarten bei Berlin die weiteste Anreise und erhielt dafür von Oberst Helmut Remus, Kommandeur des Jägerregimentes 1, einen Blumenstrauß.

neukirchen130925bIn seiner Ansprache nahm Kommandeur Oberst Remus Bezug auf die Entscheidung der Rekruten zum Soldatenberuf und verwies auch auf die die zum Teil gefährlichen Auslandseinsätze. „Soldat sein heißt, unter höchstem persönlichem Engagement für unseren Staat, für Freiheit, Demokratie und Recht einzutreten. Im äußersten Fall geschieht dies auch unter Einsatz des eigenen Lebens“, hob Remus hervor. Neukirchens Bürgermeister Klemens Olbrich betonte, dass die Soldaten ein fester, integraler Bestandteil unserer Gesellschaft seien. Er hob hervor, dass „ wir alle Ihnen durch unsere Anwesenheit Respekt und Anerkennung für Ihre Entscheidung zollen – und für die daraus erwachsenden Pflichten, denen Sie im Dienst für unsere Gesellschaft nachkommen werden“. „Wir setzen Sie ein aus Verantwortungsbewusstsein für Frieden, Freiheit und die Wahrung der Menschenrechte“, ergänzte der Bürgermeister.

„Mit dem Dienstantritt bei der Bundeswehr begann für uns eine Reise in eine bis dahin fremde Welt“, wies Jäger Marco Braun von der 2. Kompanie aus Schwarzenborn als Sprecher der Rekruten auf ihre fast abgeschlossene Grundausbildung hin. (red)



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