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Gewerbesteuereinnahmen liegen bei 4,1 Milliarden Euro

Hessen. Die Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Gemeinden stabilisierten sich 2013 mit fast 4,140 Millionen Euro brutto auf hohem Niveau. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ist zwar ein leichter Rückgang um 51 Millionen (minus 1,2 Prozent) gegenüber 2012 zu konstatieren, dieser ist jedoch wesentlich auf temporäre Einnahmeeinbrüche der kreisfreien Städte Darmstadt und Frankfurt in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen und nicht repräsentativ. Damit erreichten die hessischen Gemeinden im Jahr 2013 das dritthöchste Gewerbesteuer-Ergebnis ihrer Geschichte.

Wegen der ausgeprägten Heterogenität der 426 hessischen Gemeinden bezüglich ihrer Gewerbesteuereinnahmen lässt das Hessenergebnis allein jedoch kaum allgemeine Schlüsse zu. So wurden fast die Hälfte der Bruttoeinnahmen aus der Gewerbesteuer (49,8 Prozent) von den fünf kreisfreien Städten aufgebracht, allen voran Frankfurt, das mit knapp 1418 Millionen Euro (minus 4,5 Prozent gegenüber 2012) allein 34,3 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Gemeinden auf sich vereinte. Einnahmeschwankungen einiger weniger gewerbesteuerkräftiger Gemeinden schlugen deshalb unmittelbar auf das Hessenergebnis durch. Die Darmstädter Gewerbesteuereinbußen in Höhe von 86,9 Millionen Euro (minus 70,0 Prozent) übertrafen deutlich den Rückgang des Hessenergebnisses von minus 51 Millionen Euro; die Gewerbesteuereinnahmen in Darmstadt erreichten damit nur noch einen Betrag von 96,8 Millionen Euro. Dagegen konnte Wiesbaden seine Gewerbesteuereinnahmen drastisch auf 322,1 Millionen Euro steigern (plus 41,0 Prozent), auch Offenbach legte mit 62,6 Millionen Euro ein sehr gutes Ergebnis vor (plus 11,0 Prozent), und Kassel musste einen geringfügigen Gewerbesteuerrückgang auf 161,9 Millionen Euro (minus 3,0 Prozent) hinnehmen.

Aber auch kleinere Gemeinden rangierten auf der Rangliste relativ weit oben. Platz vier nach den Absolutwerten belegte die Stadt Eschborn, die trotz eines deutlichen Rückgangs ihrer Gewerbesteuereinnahmen (minus 23,7 Prozent) immer noch auf 104,8 Millionen Euro kam und damit vor Darmstadt, Marburg (93,0 Millionen Euro), Bad Homburg v. d. Höhe (82,6 Millionen Euro), Hanau (68,5 Millionen Euro) und Offenbach lag. Neu-Isenburg erreichte mit 59,7 Millionen Euro Platz zehn in der Rangliste, gefolgt von Baunatal (45,0 Millionen Euro) und Bensheim (42,9 Millionen Euro), vor den Sonderstatusstädten Fulda (42,5 Millionen Euro) und Gießen (41,6 Millionen Euro). Auch die Stadt Herborn lag mit 29,7 Millionen Euro (Rang 19) vor der Kreis- und Sonderstatusstadt Wetzlar (28,7 Millionen Euro, Rang 20).

Von den 426 hessischen Gemeinden erzielten im Jahr 2013 zehn Gemeinden Brutto-Gewerbesteuereinnahmen von mehr als 50 Millionen Euro, 46 Gemeinden erreichten zwischen zehn und 50 Millionen Euro, 212 Gemeinden zwischen einer Million und zehn Millionen Euro und die restlichen 158 Gemeinden lagen bei weniger als einer Million Euro. Groß-Krotzenburg im Main-Kinzig-Kreis hatte durch Gewerbesteuerrückzahlungen sogar einen negativen Saldo von minus 9,2 Millionen Euro zu verkraften.

Ergebnisse über die laufenden Gewerbesteuereinnahmen der 426 hessischen Gemeinden können kostenfrei unter www.statistik-hessen.de – Finanzen, Personal, Steuern – Regionaldaten abgerufen werden. (red)



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