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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Verfügbares Einkommen stieg 2012 um 1,7 Prozent

Hessen. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Hessen stieg im Jahr 2012 um 1,7 Prozent oder 360 Euro auf 21 120 Euro je Einwohner. Dies zeigen aktuelle vorläufige Ergebnisse des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“. Obwohl die Zunahme geringer ausfiel als im Bundesdurchschnitt (2,2 Prozent), lag das Niveau weiterhin über diesem Vergleichswert (20 510 Euro je Einwohner), so das Hessisches Statistische Landesamt weiter. Das Primäreinkommen, das durch die Teilnahme am volkswirtschaftlichen Produktionsprozess entsteht, betrug in Hessen 25 700 Euro je Einwohner. Das verfügbare Einkommen, das von den Haushalten vollständig für Konsum und Sparen verwendet werden kann, lag damit 4600 Euro oder 17,9 Prozent darunter. Die Differenz entstand durch Einkommensumverteilung. Der Staat empfängt einen Anteil der Primäreinkommen, um einen Teil davon den Haushalten in anderer Verteilung wieder zufließen zu lassen. Einen Teil behält er zur Erfüllung eigener Aufgaben. 

Das Arbeitnehmerentgelt machte mit 18 380 Euro je Einwohner den größten Teil des Primäreinkommens aus. Konjunkturbedingt fiel hier der Zuwachs in Hessen mit 2,4 Prozent schwächer aus als im Bundesmittel (3,7 Prozent).

Auch die weiteren Komponenten des Primäreinkommens, der Betriebsüberschuss sowie der Saldo der Vermögenseinkommen, konnten mit 2,0 bzw. 1,2 Prozent Zuwächse verzeichnen. Insgesamt legte das Primäreinkommen um 2,2 Prozent zu (Deutschland: 3,0 Prozent). Auch die Umverteilung der Einkommen war von der positiven Entwicklung bei den Primäreinkommen geprägt. Während die empfangenenen monetären Sozialleistungen lediglich um 1,1 Prozent anstiegen, erhöhten sich die von den Haushalten geleisteten Einkommen- und Vermögensteuern sowie die geleisteten Sozialbeiträge mit 4,7 bzw. 1,7 Prozent stärker. In der Folge fiel der Zuwachs des verfügbaren Einkommens mit 1,7 Prozent schwächer aus als derjenige des Primäreinkommens. (red)



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