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An der Inklusion gewerkelt

Sommerwerkstatt der Melanchthon-Schule Steinatal und der Hephata Diakonie

hephata-sommerwerkstatt140804Schwalmstadt-Treysa. In einer Werkstatt wird gewerkelt – an Produkten. In der Sommerwerkstatt der Hephata Diakonie und der Melanchthon-Schule (MSS) Steinatal wurde am Produkt Inklusion gewerkelt. In Kleingruppen spielten und musizierten, backten, malten und hospitierten 35 Schüler der MSS sowie zwölf Schüler der Hermann-Schuchard-Schule (HSS) und Klienten der Behindertenhilfe Hephatas. Nach zwei Tagen Proben und Vorbereitungen standen am 18. Juli Aufführungen und  Abschlussfest auf dem Programm. „Manche Menschen sind vielleicht anders, deswegen braucht man aber keine Berührungsängste zu haben“, sagt  Oliver Heun, Lehrer der MSS und von Seiten des Evangelischen Gymnasiums auch Koordinator der Sommerwerkstatt. Keine Berührungsängste, Vielfalt und Miteinander, dies seien die zentralen Botschaften des Projektes, die zugleich auch die christliche Perspektive der Schulkonzeption wiedergäben. Insgesamt besuchen 80 Schüler die Jahrgangsstufe neun der MSS. Bei den drei Projekttagen engagierten sich 45 Mädchen und Jungen ehrenamtlich in ihrer Gemeinde, die anderen 35 Schüler waren bei der Sommerwerkstatt in Kooperation mit Hephata dabei.

Organisiert hatte die Sommerwerkstatt Diakonin Martina Bender, Referentin für Besucherbegleitung in Hephata. Die Teilnehmer hatten die Wahl zwischen Hospitation und Projektarbeit. Die Hospitationen waren in den Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Treysa und Ziegenhain, in den Werkstätten für Menschen mit seelischen Behinderungen in Treysa und auf dem Hephata-Bio-Hofgut Richerode möglich. Diese Angebote nutzten 14 Jugendliche, um einen Einblick in die soziale und diakonische Arbeit zu bekommen.

Zusätzlich zu den Hospitationen gab es zwei Möglichkeiten zur Projektarbeit mit Klienten Hephatas. Die Ergebnisse wurden am 18. Juli bei einer einstündigen Präsentation in der kleinen Halle und einem Abschlussfest auf dem Gelände der MSS gezeigt. Das erste Projekt gestaltete die Theaterwerkstatt „Black Box“ der Hephata-Behindertenhilfe. Sechs Schüler der MSS und fünf Darsteller der „Black Box“ spielten mehrere Szenen und Sketche in Schwarzlicht. Diese wurden musikalisch vom Theaterorchester um Hephata-Mitarbeiter Stephan Gladigau begleitet. Mit ihm musizierten zwei Musiker aus der Band „Jukas“ und vier Schüler der MSS.

Die Teilnehmer des zweiten Projektes backten am ersten Tag Kuchen für die Abschlussfeier und bemalten am zweiten Tag einen Holzzaun auf dem Gelände der MSS. Daran nahmen elf Schüler der MSS, darunter auch zwei französische Austauschschülerinnen, sowie fünf Schüler der HSS teil. Das Fazit von Martina Bender lautete: „Der ungezwungene Umgang der Jugendlichen miteinander und die lockere, lebendige Atmosphäre zeichnen die Sommerwerkstatt aus.“ (me)



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