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Tourismus in Nordhessen: „Demographischer Wandel ist Herausforderung“

Studie des Hessischen Wirtschaftsministeriums vorgestellt

tourismus-nordhessen140915Rotenburg. Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, die Menschen werden älter. Was bedeutet das für die heimische Tourismusbranche? – Mit dieser Frage haben sich Gastgeber und Touristiker aus der GrimmHeimat NordHessen bei einem Treffen in Rotenburg a.d. Fulda befasst.  Knapp eine Million Menschen leben heute in Nordhessen, im Jahr 2025 werden es 90.000 Einwohner weniger sein. Für den Tourismus in Nordhessen heißt das unter anderem: Betriebe werden schließen, Ferienwohnungen verschwinden, Fachkräfte fehlen. Das zeigt eine Studie, die im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums entstanden ist und erstmals die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung für die elf touristischen Destinationen in Hessen bis zum Jahr 2025 ermittelt – also auch für die GrimmHeimat NordHessen, für die der Tourismus mit 7,5 Millionen Übernachtungen und rund 40 Millionen Tagesgästen pro Jahr eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung hat. „Der demographische Wandel wird in den kommenden Jahren für unsere Region zu einer Herausforderung. Wir wollen die Gastgeber frühzeitig sensibilisieren, damit wir uns gemeinsam noch besser auf den gesellschaftlichen Wandel einstellen können“, sagt Ute Schulte, Leiterin Tourismus der GrimmHeimat NordHessen.

Schon jetzt ist Nordhessen auf einem guten Weg: Die Studie des Wirtschaftsministeriums  attestiert der Region eine „positive touristische Zukunft“. Gründe: Nordhessen habe durch das Thema „GrimmHeimat“, das sich für die Region zunehmend zu einem echten „Renner“ entwickle, deutlich an Profil gewonnen. Außerdem gibt es hier touristische Angebote, die auch in Zukunft nachgefragt werden – das gilt zum Beispiel für den Natur- und Aktivtourismus (zum Beispiel Radfahren und Wandern) und für den  Gesundheitstourismus. Zwar muss auch die heimische Tourismusbranche künftig wohl mit Umsatzeinbußen rechnen –sie liegen allerdings deutlich hinter dem landesweiten Schnitt.

Um die Folgen des Demographischen Wandels für den Tourismus in den ländlichen Regionen abzumildern, gibt die Studie des Hessischen Wirtschaftsministeriums eine Reihe von Handlungsempfehlungen. Zum Beispiel: Die regionale Identität stärken, Mobilität fördern und die ländlichen Gebiete als Lebensraum für junge Menschen attraktiv gestalten, um deren Wegzug zu verhindern. „Das sind allesamt Themen, die wir im Blick haben und schon heute intensiv bearbeiten“, sagt Holger Schach, Geschäftsführer der Regionalmanagement GmbH. Er sieht die Region deshalb auf einem guten Weg, den Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels zu begegnen.



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