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Politiker diskutieren mit Schülern

Politikunterricht im Kreistag und in der Drei-Burgen-Schule

dbs140925Felsberg. Die 10. Gymnasialklassen der Drei-Burgen-Schule Felsberg besuchten in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihren Lehrern Wolf Wille, Frank Schmidt und Dirk Wetekam die Kreistagssitzung in Melsungen. Nach einer Vorbereitung durch Stephan Bürger vom Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder-Kreises konnten sie dort den Volksvertretern bei ihrer Arbeit zuschauen. Während ihres dreistündigen Besuches wurde von den Politikern über unterschiedliche Themen, wie zum Beispiel die „Stromtrasse“ oder „Inklusion“ heftig diskutiert. Auch wenn die Redebeiträge zum Teil für die Jugendlichen schwerverständlich waren, hörten sie den Politiker doch mit Interesse zu und versuchten sich in die Thematik einzudenken.

Nachdem die 10. Klässler bei der Kreistagssitzung selbst nur in der passiven Rolle der Beobachter waren, hatten sie dann zwei Tage später Gelegenheit beim Gegenbesuch der Politiker in der Drei-Burgen-Schule ihre Fragen zu stellen. „Nach der etwas trockenen Sitzung im Melsungen war es für uns in der Schule interessant die Politiker mit unseren Fragen zu löchern“, so ein Felsberg Schüler. Souverän begrüßten die Schülerinnen Yara-Sohie Pilgram und Emma Schopf die Politiker und moderierten anschließend ebenso souverän die Diskussion. Den Fragen der Schüler stellten sich Hilmar Löber (SPD), Silke Böttcher (CDU), Hans-Joachim Böhme-Gingold (Die Linke), Marcel Breidenstein (Bündnis 90/ Die Gründen) und Engin Eroglu (FWG).  Viele Themen wurden angesprochen, so auch die zunehmende Politikverdrossenheit der heutigen Jugendlichen. Von dem lebendigen, aber immer sachlich bleibenden Gedankenaustausch gerade zu dieser Thematik profitierten nicht nur die Schüler und sondern auch die Politiker.

Insgesamt war es eine sehr positive Erfahrung für die Felsberger Jugendlichen. Am Ende wurde die Verabredung getroffen, sich im nächsten Jahr wieder zu treffen und die Politik noch stärker als bisher in den Unterricht zu tragen. Die Zielsetzung, die mit dem Gespräch verbunden waren, Schüler für die Politik zu interessieren, konnte erreicht werden. „So kann Politikunterricht richtig Spaß machen“, war die Meinung vieler begeisterter Schüler. (red)



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