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Innovative Produkte für Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz

Martina Werner (MdEP) besuchte das Startup-Unternehmen eta|opt

martina-werner141125Kassel. In den Verhandlungen zum Klima- und Energierahmen 2030 der Europäischen Union forderte das EU-Parlament unter anderem eine Steigerung der Energieeffizienz um vierzig Prozent bis 2030. „Diese Einsparung von Energie wirkt sich positiv auf den Klimawandel aus und macht die EU unabhängiger von Energie aus Drittländern. Daher sind Investitionen in den Bereich der Energieeffizienz besonders wichtig“, erklärte Martina Werner, SPD-Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus Nordhessen.

Am 21. November 2014 besuchte Martina Werner ein besonders gutes Beispiel für Energieeffizienz, das Startup-Unternehmen eta|opt, an dessen Entwicklungsstandort an der Universität Kassel. Das junge Unternehmen, das von Dr.-Ing. Christoph Pohl im Jahr 2013 gegründet wurde, befasst sich mit der Substitution der Querschnittstechnologie Druckluft und entwickelt effiziente Produktlösungen für die Industrie im Bereich der Antriebs- und Handhabungstechnik. „Die verbreitete Nutzung der Querschnittstechnologie in nahezu jedem Industrieunternehmen zieht einen erheblichen Strombedarf nach sich“, bedauerte Dr.-Ing. Pohl. „Der Bedarf an Strom zur Erzeugung der Druckluft in Deutschland pro Jahr beläuft sich auf etwa sechszehn Terawattstunden, das entspricht der Hälfte der Stromproduktion, der aus Photovoltaik in Deutschland im Jahr 2013 produziert wurde“, sagte Dr.-Ing. Pohl.

Bezogen auf die EU sind über achtzig Terawattstunden an elektrischem Strom notwendig, um die benötigte Druckluft zu erzeugen. Durch die neue Entwicklung einer Saug-Hebevorrichtung von Dr.-Ing. Pohl kann durch die Vermeidung von Druckluft über sechzig Prozent an Energie eingespart werden. Martina Werner, Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, zeigte sich beeindruckt von den Ideen des Jungunternehmers aus Nordhessen. „Dank dieser energieeffizienten Verfahren können Unternehmen ihren Energiebedarf deutlich senken und damit die Wirtschaftlichkeit und Effizienz ihrer Produktion erhöhen. Dies ist eine gute Entwicklung, um die Forderung des EU-Parlaments die Energieeffizienz zu erhöhen umzusetzen“, freute sich Martina Werner. Das Startup wird in Kürze in den Science Park der Universität Kassel ziehen, der eine kreative und professionelle Plattform mit Gründungsberatung für Jungunternehmer bildet. „Die Universität Kassel und der Science Park sind von großer Bedeutung für die Entwicklung und Umsetzung von Ideen in der Region Nordhessen“, betonte Martina Werner. (red)



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